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Erstes Interview mit Mama Barbara

Noah Becker: So litt er unter Trennung seiner Eltern

Barbara und ihr Sohn Noah Becker sprechen erstmals in einem gemeinsamen Interview über die schwere Zeit, in der ihre Familie zerbrach. Vor 19 Jahren trennte sich die Deutsche von Tennis-Legende Boris Becker.

Barbara und Noah Becker im gemeinsamen Interview

Haben eine enge Mutter-Sohn-Beziehung: Barbara und Noah Becker.

Getty Images

Noah Becker, 25, war noch im Kindergarten als seine Eltern, Barbara, 52, und Boris Becker, 51, sich trennten. Sein Bruder Elias, 19, sogar erst Einjährig. Nach sieben Ehejahren trennten sich die Fitness-Ikone und das Tennis-Idol 2001. Nun gaben Mama Becker und ihr Ältester zum ersten Mal ein gemeinsames Mutter-Sohn-Interview. 

Wie Barbara Becker gegenüber der «Gala» lachend erklärt, brauchte es einen kleinen Streit, damit dieses überhaupt zustande kommen konnte. Denn Noah hatte so gar keine Lust auf das Interview.

Doch das sei die Ausnahme, sagt die zweifache Mutter: «Wir streiten uns nicht oft. Und wenn, dann weiss Noah genau, dass es mir nicht gut geht, wenn wir nicht bald darüber sprechen.» Doch ihr Grosser erlöse sie meist recht schnell, so Mama Becker weiter.

Barbara Becker hegt keinen Groll

Nach der Trennung folgte für Barbara eine schwere Zeit. «Mir wurde richtig bewusst, dass ich jetzt wirklich im Alltag alleine die Verantwortung für beide habe», erklärt die Schmuckdesignerin. Sie sei jedoch dankbar, dass ihr Familie und Freunde zur Seite standen und sie unterstützt haben. 

Für die Kinder haben sie und ihr Ehemann sich zusammen gerauft: «Boris und ich haben sofort das nächste Weihnachten und Ostern zusammen gefeiert. Da haben wir uns beide und unsere Situation zurückgestellt.»

Und auch, wenn eine Scheidung kein Spaziergang ist, Barbara Becker hegt keinen Groll. Sie lebe viel mehr in Dankbarkeit. Zudem gebe es bei einer Scheidung auch die Möglichkeit, sich noch einmal ganz neu zu entwickeln, sagt sie weiter.

Noah vermisste seinen Vater

Noah Becker gibt zu, dass ihm sein Vater als Kind gefehlt habe und das, obwohl er und Boris immer in Kontakt gewesen seien. Doch auch er hat die harten Jahre nach der Trennung seiner Eltern gut gemeistert.

«Bei Kindern, deren Eltern nicht geschieden sind, läuft auch nicht alles rund. Manche meiner Erfahrungen haben mich stark gemacht, dafür bin ich heute dankbar», sagt er.

Angesprochen auf den angeknacksten Ruf seines Vaters, findet Noah deutliche Worte. Er sei stolz auf seinen Vater und alles, was in der Presse über ihn geschrieben werde, sei ihm «scheissegal».

Von Sophia Falk am 16. Mai 2019