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Schwul, lesbisch, bisexuell oder transgender

Prinz William: «Ich würde meine Kinder unterstützen»

Deutliche Worte von Prinz William: Falls seine Kinder sich je als homo-, bisexuell oder transgender outen sollten, können sie auf seine volle Unterstützung zählen. Der Gedanke macht dem Royal aber auch Sorgen.

LONDON, ENGLAND - JUNE 26: Prince William, Duke of Cambridge speaks to former and current service users during a visit to the Albert Kennedy Trust to learn about the issue of LGBTQ youth homelessness and the unique approach that the organisation is taking to tackling the problem on June 26, 2019 in London, England. (Photo by Jonathan Brady - WPA Pool/Getty Images)

Prinz William im Gespräch mit Mitgliedern der LGBTQ-Community.

Getty Images

Vaterliebe kennt keine Grenzen – so der Idealfall. Dass Prinz William, 37, sich diesen Spruch zu Herzen nimmt, machte er während eines Besuchs bei «Albert Kennedy Trust» klar. Die Wohltätigkeitsorganisation unterstützt junge Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität aus ihren Familien verstossen wurden und von Obdachlosigkeit bedroht sind.

Auf die Frage eines jungen Mannes, wie er auf ein Coming-Out seiner Kinder reagieren würde, sagte der Dreifachvater: «Wenn meine Kinder homosexuell sein sollten, dann werde ich sie vollkommen unterstützen.» Wow, das sind klare Worte!

Prinz William und Familie

Prinz William mit seiner Frau Kate und den Kindern Prinz Louis (auf Papas Arm), Prinz George und Prinzessin Charlotte.

Getty Images

Noch sind die Kinder von Prinz William und Herzogin Kate klein, Prinz George, 5, Prinzessin Charlotte, 4, und Prinz Louis, 1, müssen sich jetzt noch keine Gedanken zu ihrer Sexualität machen. Aber zu wissen, dass ihr Papa voll und ganz hinter ihnen steht, egal wen sie später einmal lieben werden, ist eine wunderbare Grundlage für eine gesunde und freie Entwicklung.

William, der Zweite in der britischen Thronfolge, hat allerdings auch seine Bedenken: «Ich wünschte, wir würden in einer Welt leben, in der es absolut normal und cool ist.» Dass wir noch nicht soweit seien, mache ihn nervös. Er befürchtet, dass es seine Kinder im Falle eines Coming-Outs später im Leben schwer haben könnten. «Es beunruhigt mich aus Elternsicht, wie viele Hindernisse, hasserfüllte Worte, Verfolgung und Diskriminierung folgen könnten.» Hier seien «alle von uns gefragt». Nur so lasse sich die Situation verbessern.

Die britischen Medien verbreiteten einen kurzen Gesprächsausschnitt und auch der offizielle Twitter-Account des Royals veröffentlichte mehrere Tweets zu seinem Besuch.

Von Edita Dizdar am 27.06.2019