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  4. Stressfrei reisen mit Kindern: Die besten Tipps von Sandro Cavegn

Familien-Reiseblog vom Mister Schweiz

Sandro Cavegns Tipps für stressfreie Familienferien

Welche Lektionen Ex-Mister Schweiz Sandro Cavegn in den Familienferien mit seiner Frau und den gemeinsamen Töchtern gelernt hat und welche Fehler er beim Reisen mit Kindern nicht mehr machen wird, verrät er uns in seinem vierten Reiseblog.

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Papa Sandro Cavegn posiert entspannt mit neuen Freunden am Strand von Dubai.

ZVG

Auf Reisen mit Kindern läuft gerne so einiges schief. Die Laune, das Essen, die Unterkünfte – all das und noch viel mehr kann potenziell für schlechte Stimmung sorgen. Aber es gibt Entwarnung!

Sandro Cavegn, 34, Ex-Mister Schweiz 2012, lernt auf seiner einmonatigen Reise schnell, was es für eine stressfreie Zeit mit der Familie braucht. Mit seiner Frau Iva, 34, und den gemeinsamen Töchtern Amélie, 4, und Ella, 2, entspannt er auf den Malediven, in Abu Dhabi, Dubai und auf Mauritius. Von der Planung, bis zur Reise und dem Aufenthalt am Ferienort – in seinem vierten Reiseblog liefert er uns seine besten Tipps für eine entspannte Familienzeit. Wir machen uns Notizen!

Der Boden ist ein super Schlafplatz

  • Nicht vordrängeln: Wenn das Boarding losgeht, warten wir immer, bis alle anderen Passagiere bereits im Flugzeug sind. Bis dahin lassen wir unsere Kids in der Wartehalle spielen. Wenn wir dann in der Maschine sind, gehts gleich los und niemand muss sich lange bis zum Start gedulden.
  • Kampf dem Ohrendruck: Vor dem Flug benutzen wir Nasenspray, da er gegen den Ohrendruck hilft. Zudem lassen wir die Kinder vor allem während Start und Landung Wasser trinken. Den Kleinen hilft ein Nuggi, den Grossen ein Kaugummi. Bei Schoppen drücken die Flughäfen übrigens auch im Sicherheitsbereich ein Auge zu. Und sonst könnt ihr euch immer noch nach der Sicherheitskontrolle im Duty-Free-Bereich mit Wasser eindecken. 
  • Der frühe Vogel…: Wer früh genug die Flüge bucht, kann im besten Fall die erste Reihe der Economy Class reservieren. Weil es da meistens mehr Beinfreiheit gibt, können sich die Kinder auf den Boden legen und schlafen.
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Nachteulen: Familie Cavegn vor der Skyline in Dubai.

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Ausbreiten leicht gemacht

  • Tricks anwenden: Wenn man ein Kind dabei hat, das jünger als zwei Jahre ist und noch keinen eigenen Sitz hat, sollte man die Plätze immer so buchen, dass zwischen den Erwachsenen ein Sitz frei bleibt. Mit etwas Glück bucht niemand anderes den einen freien Sitz. So hat man einen Gratisplatz und somit mehr Raum für alle.
  • Noch mehr Tricks anwenden: Wenn sich doch jemand zwischen euch setzen möchte, sollte man die Person darauf hinweisen, dass es kein Spass wird, neben einem Kleinkind zu sitzen. Da setzt sich jeder freiwillig woanders hin. Spätestens als unsere Tochter auf einem Sitznachbarn herumgeturnt hat wie ein Äffchen, war der Mann weg. 
  • Vorsicht Zuckerschock: Versucht nicht, eure Kinder mit Süssigkeiten bei Laune zu halten. Je nach Kind, überdreht der Zucker die Kleinen noch mehr. Das heisst, man hat zwar kurzfristig Ruhe, weil das Kind sich über Gummibärchen freut, aber dann geht der Tumult erst richtig los. Besser nehmt ihr salzige Snacks mit. 
  • Was auf die Ohren: Hörspiele für die Grossen sind Gold wert, denn so sitzen sie nicht stundenlang vor dem Bildschirm. Mit unserer Amélie hat die Kombination aus Müdigkeit, Hunger und Langeweile zu einer Explosion geführt. 
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Sandro Cavegn mit seinen Liebsten vor dem Burj al Arab in Dubai.

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Das Auge isst mit

  • Clever essen: A la Carte-Restaurants sind für die Eltern zwar toll, für die Kinder aber oft der Horror. Immer müssen sie warten, bis die Grossen mit ihren Gängen fertig sind, selber schlingen sie jedoch schon am Anfang ihre Pommes oder die Pasta runter. Unser Tipp: Gleich ins Buffet-Resti gehen. Die Kinder können selber auswählen und schöpfen. Und wenn alles hübsch drapiert ist, essen sie eher auch mal vom knackigen Gemüse. 
  • Wenn was Opsi kommt: Auf Taxifahrten oder auch auf den Flügen haben wir immer Kotzsäckli dabei und griffbereit. Man weiss einfach nie, ob plötzlich was hoch kommt. 
     
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Die Töchter Ella und Amélie spielen im Victoria Beachcomber Resort & Spa auf Mauritius.

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Meins, meins, meins!

  • Geschützt der Sonne entgegen: Es ist wichtig, dass die Kinder immer gut eingecremt sind. Noch besser sind T-Shirts mit UV-Schutz, so kann man sich einen Teil der Eincremerei sparen. Auch Sonnenhut und -brille nicht vergessen.
  • Denkt an die Sandburgen: Wer sein eigenes Sändeli-Zeug dabei hat, macht die Kinder glücklich. Erstens lieben sie ihr eigenes Zeug und Konflikten mit anderen Urlaubern kann man so besser ausweichen.
 
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So entspannt wie es hier vor dem Riesenrad in Dubai wirkt, waren Sandro Cavegns Familienferien nicht immer.

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Für schlechte Zeiten vorsorgen

  • Der Müdigkeit ein Schnippchen schlagen: Wenn man nur einen Kinderwagen, aber zwei kleine Kinder dabei hat, lohnt es sich, beim Hotel nach einem weiteren Buggy zu fragen. Oft haben sie welche auf Reserve. So sind beide Kids zufrieden, denn sie können sich bei Müdigkeit problemlos hineinlegen und schlafen. Ein weiterer Pluspunkt: Man kommt viel zügiger vorwärts, wenn die Kleinen nicht alle paar Meter Pflastersteine begutachten.
  • Ich packe in meine Serviette…: Für den kleinen Kinder-Hunger zwischendurch ist es von Vorteil, sich am Frühstücksbuffet mit Früchten oder Gebäck einzudecken. In eine Serviette eingewickelt ist man den Rest des Tages gewappnet. Niemand will hungrige Kinder!
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Wunderbares Mauritius: Entspannung zu viert für Familie Cavegn.

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Auf Mauritius verbrachte Familie Cavegn wundervolle Tage. Sie weilten im Victoria Beachcomber Resort & Spa, welches sie als äusserst kinderfreundlich wahrnahmen. Ebenso, wie Trou aux Biches Golfresort im Nordwesten der Insel, das mit seinen Schildkröten und Delfinen-Touren punkten konnte.

Von Edita Dizdar am 4. Juli 2019