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Mom-Shaming

So cool stopft Pink Besserwissern das Maul

Erst sorgte ein Schnäbi-Foti, dann ein Zoobesuch für böse Kommentare auf dem Instagram-Account von Pink. Die Sängerin holt nun selbst zum Rundumschlag gegen alle Nörgler aus. Und zwar so richtig.

Pink mit ihren Kindern Jameson und Willow

Mama Alecia Beth Moore, alias Pink, 39, mit ihren Kindern Willow, 8, und Jameson, 2.

Instagram/Pink

Pink hat die Schnauze voll. Wie andere Mütter auch teilt die Sängerin gern ab und zu ein herziges Bild ihrer Kinder in den sozialen Medien. Die 39-Jährige erntet dafür allerdings regelmässig einen Shitstorm - für völlig harmlose Bilder. Nun wehrt sie sich auf Instagram gegen das weitverbreitete Mom-Shaming, dem gezielten Schlecht-Machen von Müttern.

Schnäbi-Foti löste Shitstorm aus

Im April war der Auslöser für die soziale Haue ein Instagram-Post mit einem Bild, auf dem die zweifache Mama mit Tochter Willow, 7, und Sohn Jameson, 2, einen Pelikan bestaunt. Der Haken daran: Unter dem T-Shirt des Zweijährigen lugte sein Penis hervor. Die Reaktionen der Follower waren so heftig, dass der Popstar sich gezwungen sah, den Post zu entfernen.

Kurz darauf teilte Pink das Bild erneut, diesmal verbirgt sie jedoch den Penis hinter schwarzem Gekritzel. Wütend schreibt sie dazu: «Mit vielen von euch ist ernsthaft etwas falsch gelaufen. Ihr regt euch über den Penis meines Babys auf? Über Beschneidung? Im Ernst?»

Schelte gibts auch für den Zoobesuch

Das nächste Vergehen der Sängerin: Pink besuchte mit ihren Kindern vor wenigen Tagen den Zoo in Hamburg. «Ich bin überrascht, dass du mit deinen Kindern in den Zoo gehst. Tiere sollten nicht in Gefangenschaft leben», kommentiert ein verärgerter Follower das Bild.

So cool reagiert Pink

Das lässt die Amerikanerin nicht auf sich sitzen - und fährt nun ihrerseits mit scharfem Geschütz auf. Sie postet ein Bild ihrer Tochter, die im Badeanzug vergnügt durch einen Wasserstrahl rennt.

Dazu schreibt sie: «Das Wasser war nicht einmal gefiltert. Was für eine Wasserverschwendung. Und kein Helm? Hoffentlich wurde sie wenigstens mit einem Sonnenschutz eingestrichen. Sollte sie ausrutschen und hinfallen, könnte sie ein lebenslängliches Trauma davontragen. Und ihre Mutter war nicht einmal da. Ich war ... huch ... am Arbeiten! In einem anderen Land!»

Auch die beigefügten Hashtags haben es in sich: «fuck the parenting police» (Fuck auf die Elternpolizei) oder «opinions are like assholes» (Meinungen sind wie Arschlöcher) oder einfach nur «so many assholes» (so viele Arschlöcher).

Wie die latenten Nörgler und Besserwisser unter ihren Fans darauf reagieren? Gar nicht. Der Popstar hat kurzerhand die Kommentarfunktion ausgeschaltet. Bravo!

Von Maria Ryser am 12. Juli 2019