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Milla Jovovich schwärmt von ihrer Erstgeborenen

So reagieren Kinder auf neue Geschwisterchen

In einem emotionalen Instagram-Post schwärmt Milla Jovovich von ihrer ältesten Tochter, die ihren jüngeren beiden Mädchen eine so wunderbare grosse Schwester sei. Wie war das bei euch, als das zweite oder dritte Kind auf die Welt kam, reagierten eure Kinder mit Eifersucht?

Milla Jovovich mit Baby Osian

Teilt viele Momente zum Schmelzen mit ihren Fans: Milla Jovovich, hier mit Baby Osian.

Instagram/millajovovich

Wie sie in ihrem Beitrag auf Instagram verrät, weinte Milla Jovovich, 44, Tränen der Rührung, als sie dieses Foto machte: Ihre älteste Tochter Ever, 12, knuddelt darauf ihre jüngste Tochter, die vier Wochen alte Osian. «Sie ist die beste grosse Schwester. Nichts macht mich glücklicher und stolzer als zu sehen, wie sehr sie ihre kleinen Schwestern liebt.

Baby Osian und Dashiel haben so ein Glück mit ihr. Es bringt mich zum Weinen, dass wir so ein zauberhaftes kleines Einhorn haben» schreibt die Schauspielerin – und gibt zu, dass sie gerade einen «ganz emotionalen Mama-Moment» hat:

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Aber kennen wir das nicht alle? Die Momente, wenn unsere «grossen» Kinder unsere zweit- oder drittgeborenen knuddeln, lassen bei vielen von uns Tränen des Glücks fliessen. Und wir wünschen uns doch alle, dass sich unsere Kinder so sehr lieben wie die Jovovich-Mädels. Wie ihr die Beziehung zwischen euren Kindern positiv beeinflussen könnt, lest ihr hier. Und wie unsere Kinder auf ihre jüngeren Geschwister reagierten, verraten wir euch weiter unten.

So haben unsere Kinder auf ihre Geschwister reagiert

  • Wir haben vier Töchter im Alter von acht, sechs, vier und eineinhalb Jahren. Für unsere älteste Tochter war die Umstellung am grössten, als die zweite auf die Welt kam. Die jüngeren Schwestern waren sich ja von Beginn weg an Geschwister gewohnt. Allgemein denke ich, dass es stark auf den Typ ankommt, wie ein Kind auf seine Geschwister reagiert. Unsere Erstgeborene ist ein «Mami-Typ» und spielt gern mit Puppen, sie ist zuverlässig und pflichtbewusst. Sie freute sich aufs Baby und war stolz. Eifersucht war nie gross ein Thema, nur das Stillen machte ihr etwas Mühe, deshalb habe ich währenddessen immer mit ihr ein Büchlein angeschaut. Ich traute ihr von Anfang an zu, gewisse Momente mit dem Baby allein zu verbringen und sie miteinzubeziehen. Der zweiten Tochter musste ich eher auf die Finger schauen, wenn sie mit der dritten oder vierten allein war, sie ist ein wilderes Mädchen und kam eher mal auf dumme Gedanken. Verändert haben sich mit den Geburten nicht unbedingt die Mädchen, sondern der Blick von uns Eltern auf sie: Die älteren kamen uns dann immer so gross vor, und wir staunten jedesmal neu, was sie schon alles können. Bei unserer Jüngsten wird das nicht der Fall sein: Sie wird immer unsere Kleine sein. Dora, 37

  • Unser Sohn ist drei Jahre älter als unsere Tochter. Er war sofort erstaunlich fürsorglich, hat sich um seine kleine Schwester gekümmert, sie gefüttert und ihr alles geholt, was sie haben wollte. Er hat immer mit ihr gespielt, obwohl das für ihn vermutlich ziemlich langweilig war. Die beiden haben von Anfang an «Wir gegen die Welt»-Vibes verströmt. Überrascht hat mich, dass er nie neidisch war. Und dass er ganz bewusst sanft mit seiner Schwester umgegangen ist. Er hat den Terminus «Grosser-Bruder-Auftrag» sofort in seinen Sprachschatz übernommen und ist von Sekunde 1 an für sie eingestanden. Bis heute – sie sind jetzt fünf und acht Jahre alt – halten die beiden zusammen wie Pech und Schwefel, selbst wenn sie sich noch vor Sekunden in den Haaren lagen. Annegret, 41

  • Unsere Tochter war viereinhalb Jahre alt, als ihr Brüderchen auf die Welt kam. Ich hatte mich vor der Geburt sehr gesorgt, sie könnte eifersüchtig und traurig sein, weil sie ja so lange unsere volle Aufmerksamkeit genossen hatte. Aber sie kam sehr gut zurecht mit der neuen Situation, war wahnsinnig stolz und erzählte allen von ihm. Dazu beigetragen hat sicher auch unser Umfeld: Die meisten brachten zum Babybesuch auch ein Geschenk für die grosse Schwester mit und kümmerten sich bewusst um sie, das fand ich so toll. Zu schaffen machte unserer Grossen nur das Stillen zu Beginn, oder fremde Leute, die nur Augen für das Baby im Kinderwagen hatten und sie nicht beachteten. Aber weil sie sich wegen ihres Alters schon gut auszudrücken wusste, konnten wir das jeweils gut mit ihr besprechen, das half enorm. Mittlerweile ist der Bub 15 Monate alt und fährt total auf seine grosse Schwester ab. Und sie liebt ihren «süssen kleinen Tollpatsch». Stefanie, 37

  • Unsere ältere Tochter ist knapp drei Jahre älter als unsere jüngere, und sie hatte eine Riesenfreude, als ihre Schwester auf die Welt kam. So sehr, dass es eine Zeit lang fast etwas mühsam war: Sie wollte den Wagen immer selber stossen und liess andere fast nicht an ihr Schwesterchen heran. Da sie ein temperamentvolles Mädchen ist, waren wir überrascht, dass sie nicht mit mehr Eifersucht reagierte. Dazu beigetragen hatte bestimmt, dass sie nicht zu fest auf mich fixiert war, sondern auch zum Papa eine enge Bindung hatte. Und dass wir darauf achteten, sie in der Babypflege miteinzubeziehen. Heute sind unsere Töchter drei und knapp sechs Jahre alt und haben eine schöne Beziehung zueinander. Sie freuen sich immer aufeinander, wenn die Grosse vom Kindergarten heimkommt, und spielen viel miteinander. Das hat wohl auch damit zu tun, dass die Kleine bis jetzt noch brav mitmacht, was die Grosse sagt … Martina, 37

  • Milla Jovovichs Töchter Dashiel und Baby Osian

    Ein weiterer Moment zum Schmelzen: Auch die vierjährige Dashiel, Milla Jovovichs mittlere Tochter, ist eine liebevolle «grosse Schwester» für Baby Osian – und macht damit ihr Mami glücklich.

    Instagram/millajovovich
    Von Christa Hürlimann am 04.03.2020
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