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  4. Sven Epiney, Francine Jordi, Sina über ihre Grossmütter

Sven Epiney, Francine Jordi, Sandra Boner

Was die Stars ihren Grossmüttern verdanken

Grossmütter sind die Besten. Das würden nicht nur Kleinkinder unterschreiben, das belegt auch die Statistik. Wir wollten von Sven Epiney, Francine Jordi und weiteren Stars wissen, was sie von ihren Grossmüttern fürs Leben gelernt haben.

Grossmutter trinkt Tee

Sie geben ihren Enkeln Liebe und Lebensweisheit auf den Weg: Grossmütter sind die Besten!

Westend61 / Rainer Berg

Grossmütter sind die Besten! Das würden nicht nur zahlreiche Kleinkinder unterschreiben, das bestätigen auch Wissenschaft und Statistik. Zahlreiche Studien belegen den positiven Effekt einer intakten Beziehung zwischen Enkelkindern und Oma. Sogar der Wirtschaft kommen engagierte Grossmütter zugute. Laut Schweizer Generationenbericht leisten sie jährlich unbezahlte Betreuungsarbeit im Wert von zwei Milliarden Franken.

Sven Epiney lernte bei Oma backen

Beteiligen sich Grossmütter aktiv an der Erziehung, oder übernehmen diese sogar, wie im Fall von Sängerin Sina, 52, die nach dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Grosi aufwuchs, geben sie einen ungemeinen Schatz an Lebenserfahrung an ihre Enkelkinder weiter. Ein Plus, von dem auch viele Schweizer Stars in ihrer Kindheit profitieren durften.

Moderator Sven Epiney, 47, erinnert sich noch genau, wie die «Simmula» seiner Walliser Oma väterlicherseits geschmeckt hat. «Sie stammte aus einer Hotelier-Familie und war Köchin. Nie hat jemand besseren Griessbrei für mich zubereitet.» Sie habe so viel wie möglich selber hergestellt, zum Beispiel Mayo und Brot. «Das habe ich mir zu Herzen genommen und probiere selber gerne mal Neues aus in der Küche, bevor ich es einfach im Supermarkt hole. Letztes Wochenende haben mein Partner und ich selber Gemüsechips hergestellt.»

Schon als Kind habe er seine Oma immitiert, etwa indem er samstags früh aufstand und fünf verschiedene Kuchen buk, die es dann alle zum Zmittag gab. «Meine Mutter hat das sehr geschätzt, so konnte sie länger ausschlafen», erinnert er sich lachend.

Schoggikuchen nach Sven Epiney

Schoggikuchen nach Sven Epiney. Seine Oma hat ihn schon als Kind zum Backen inspiriert.

Sylvie Kempa

Seinen berühmten Schoggikuchen allerdings hat der Moderator selber entwickelt. Scheint als hätten die Gene von Oma auch hier Wirkung gezeigt. Nicht wenige Leute halten ihn für den «besten Schoggikuchen der Menschengeschichte». Hier gehts zum Rezept.

Gastegeberqualität, Naturliebe, Bescheidenheit - alles vom Grosi!

Damit bleibt der SRF-Star nicht alleine. Auch seine Kollegin Nicole Berchtold, 40, hat von ihrer Grossmama mütterlicherseits backen gelernt. «Sie hat ihre Rezepte nie aufgeschrieben und auch ich habe sie alle im Kopf und backe heute noch mit meinen Kindern dieselben Weihnachtsguetsli, wie sie damals mit mir.» Ihre ausgeprägte Liebe zur Natur sei allerdings auch ihrem Grossvater zu verdanken. Die beiden seien ein eingespieltes Team gewesen, fast symbiotisch. «Familie war ihnen wahnsinnig wichtig und dementsprechend habe ich beide sehr oft gesehen.» In den Ferien im Wallis haben die Grosseltern die Bernerin oft mit auf Wanderungen genommen. «Grosspapa war Gärtner und konnte mir all meine Fragen über die Pflanzen und die Natur beantworten.»

Junge Minze

Von ihrem Grossvater hat Nicole Berchtold das Gärtnern gelernt.

Sylvie Kempa

Wetterfee Sandra Boner, 44, erinnert sich, dass ihr Grosi in Bern wohnte und sie jeweils zu sich in die «grosse Stadt» einlud. Dann wurde geschlemmt, gespielt und «gänggelet». Eine sehr gute Gastgeberin sei sie gewesen, sagt Boner. «Und wenn ich meine Grossmutter in mir wiedererkenne, dann ganz sicher, wenn ich selber Gäste habe.» Das sei oft der Fall. Freunde, Verwandte, Bekannte gehen in Boners Solothurner Stadtwohnung ein und aus. «Jeder ist immer willkommen. Gäste dürfen auch gerne weitere Gäste mitbringen. Ich mag das sehr!»

Weitere Stars – und was sie mit ihren Omas verbindet – finden Sie in der Bildergalerie.

Von Sylvie Kempa am 26. Mai 2019