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John Legends Ratschläge für junge Väter

Was Frauen nach der Geburt wirklich brauchen

Neue Väter braucht die Welt ... vor allem die Mütter! Nur, wie geht das eigentlich? Musiker John Legend teilt seine Erfahrung mit jungen Vätern.

John Legend, Chrissy Teigen, Luna und Miles

John Legend und Chrissy Teigen mit ihren Kindern Luna und Miles.

Instagram / John Legend

Chrissy Teigen, 35, und John Legend, 42, sind Relationship-Goals hoch zehn. Seit 14 Jahren sind die beiden total verschossen ineinander. Auch nach acht Jahren Ehe schwören sie einander regelmässig ihre Liebe – auch öffentlich. «Ich bin so glücklich, dich als meine Partnerin, meine Inspiration und meine beste Freundin zu haben. Ich liebe dich für immer», schwärmt der Sänger auf Instagram, nachdem das Paar sein schwierigstes Jahr überstanden hat. Das Jahr, in dem es sein drittes Kind durch eine Fehlgeburt verlor. «Es war ein Jahr, das dich auf so viele Arten auf die Probe gestellt hat, aber du bist eine stärkere, klügere, glücklichere und bessere Mutter als je zuvor!»

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Diesen Rat hat John Legend für junge Väter

Es ist genau diese Haltung, die John Legend zu einem so wundervollen Ehemann und Vater für Luna, 5, und Miles, 2, macht. Wie er nun in einem Interview verraten hat, sieht er in der bedingungslosen Unterstützung der Mütter die Rolle der neuen Väter.

Diese Unterstützung sei vor allem direkt nach der Geburt eines Kindes wichtig, sagt Legend zu E!-News-Daily. «Die Zeit nach der Entbindung ist sehr schwierig für eine Frau. Viele von ihnen haben mit postpartalen Depressionen zu kämpfen. Ihr Körper und ihr Hormonhaushalt verändern sich ständig. Als Ehemänner müssen wir hier die zuverlässige Konstante bilden. Wir müssen wie ein Fels für unsere Frauen da sein. Präsent und so verfügbar wie möglich, um bei allem zu helfen, was nötig ist.»

Was Frauen nach der Geburt noch gebrauchen können

Selbstverständlich sollen nicht nur die Väter, sondern das ganze Umfeld daran interessiert sein, eine neue Mutter in ihrer wichtigen Aufgabe und bei der Heilung zu unterstützen. Hier eine kleine Liste der Taten, die neuen Müttern wirklich helfen.

Grosseltern: Besucht einen Grosseltern-Kurs. Dort lernt ihr nämlich nicht nur, dass man Kinder heutzutage anders wickelt als früher, sondern auch, wie ihr junge Mütter unterstützen könnt, ohne sie zu bevormunden.

Götti und Gotti: Habt Geduld! Natürlich wollt ihr das Neugeborene sofort kennenlernen. Aber gebt der Familie doch erst einmal Zeit, sich in der neuen Konstellation kennenzulernen, bevor ihr das Spitalbett stürmt. Das Kind wird noch eine ganze Weile nicht davonlaufen, versprochen!

Nachbarn: Stellt nicht einfach Essen vor die Tür einer jungen Familie. Fragt, ob das gewünscht ist. Bietet nicht einfach Hüetidienst an, sondern bietet an, dort zu helfen, wo es der jungen Mutter dient – vielleicht ist das ja eher beim Putzen der Fall. Lasst die, denen ihr helfen wollt, bestimmen, was wirklich hilft. Denn das ist eine individuelle Frage. Nicht alle Mütter werden dieselbe Antwort geben.

Freundinnen und Freunde: Natürlich wollt ihr jetzt Nuggis, Nuschelis und Strampler schenken. Aber vergesst die Mutter nicht! Sie hat den wirklich anstrengenden Teil der Arbeit hinter und auch vor sich. Wenn ihr Geschenke kauft, denkt immer auch an die junge Mama!

Von KMY am 24.05.2021
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