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Hollywoodstar im Interview mit Bruder Oliver Hudson

Was wir von Kate Hudsons Familie lernen können

Mit ihrem Bruder Oliver spricht Kate Hudson in einem Interview über ihre Erziehungsgrundsätze, Mama Goldie Hawn sowie den engen Zusammenhalt in ihrer Familie. Und zeigt dabei auf, warum wir uns diese coole Familie zum Vorbild nehmen können.

Kate Hudson an der Vanity Fair Oscar Party 2020 in Beverly Hills

Glücklich als Mutter, Tochter, Schwester und Tante: Kate Hudson.

Getty Images

Wie Kate Hudson, 41, im Interview mit einem amerikanischen Magazin klar macht, ist es ihr sehr wichtig, dass ihre drei Kinder Ryder, 16, Bingham, 9, und Rani Rose, 2, nicht das Gefühl haben, sie seien etwas Besonderes, und dass sie als Mutter sie nicht verzieht: «Die einzigen Dinge, auf die sie Anspruch haben, sind ein Dach über dem Kopf, Essen und meine Liebe. Alles weitere sind Privilegien», sagt sie, und macht klar: «Die würde ich ihnen sofort kürzen, wenn sie die Werte unserer Familie nicht respektieren.»

Ihr Bruder Oliver Hudson, 44, der ebenfalls Schauspieler ist und wie sie drei Kinder hat, findet, sie hätten einen ähnlichen Erziehungsstil, wie in einem Auszug des Interviews auf www.people.com zu lesen ist. «Meines Erachtens werden die Kinder in unserem Land zu sehr verhätschelt», sagt er. «Kate und ich können durchaus streng sein – aber auf eine gute Art.» Dennoch gebe es Unterschiede: «Ich sehe es nicht so eng, wenn meine Kinder fernsehen wollen, und ich fluche auch vor ihnen.» Kate möge es nicht, wenn er das vor ihren Kindern tue.

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Und das kommt offenbar nicht so selten vor, denn die beiden Geschwister wohnen nahe beieinander und pflegen mit ihren Familien einen engen Kontakt, wie sie erzählen: «Ich habe entweder alle Kinder bei mir oder ich schicke meine Kinder zu Ollie, und abends essen wir alle zusammen», sagt Kate, «die Kinder sind sich so nahe wie Geschwister».

Und zum Clan der beiden Hollywoodstars kommt bald ein weiteres Familienmitglied dazu: Wie Kate auf Instagram verkündete, erwarten ihr Halbbruder Wyatt Russell, 34, und seine Frau Meredith Hagner, 33, ihr erstes Kind:

Sicher ist: Tante Kate und Onkel Ollie werden sich um das jüngste Baby in ihrer Familie kümmern, als ob es ein eigenes wäre. Ebenso Oma Goldie Hawn, 74, und Opa Kurt Russell, 69: Auch sie wohnen ganz in der Nähe und pflegen einen engen Kontakt zu ihren Kindern und Stiefkindern, wie Kate schon in einem früheren Interview erzählte. «Wir sind eine dieser Familien, die sich fast zu nah sind», erklärt sie. Aber auch wenn sie manche Dinge an ihren Eltern stören würden, denke sie, wenn sie es ganz objektiv betrachte: «Sie haben eindeutig etwas richtig gemacht, weil es niemanden gibt, mit dem ich lieber Zeit verbringe, als mit ihnen.»

Und auch ihr Bruder Oliver lobt seine Mutter und den Stiefvater: «Sie liessen uns immer unseren eigenen Weg gehen und sagten uns, sie seien da für uns, wenn wir sie bräuchten.» Und ob es nun die nervigen kleinen Angewohnheiten sind, über die wir uns früher aufregten, oder die grossen Entscheide im Leben – mit zunehmendem Alter zeige sich, wie wir unbewusst Dinge von unseren Eltern übernehmen, sagt Oliver Hudson: «Jeden Tag mache ich etwas, bei dem ich denke: Das ist wie bei Mama oder Pa.»

Von Christa Hürlimann am 28.11.2020
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