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Krisenkommunikation zum Nachahmen

Wie Beyoncé ihren Kindern durch schwere Zeiten hilft

Superstar und Supermama: Beyoncé erzählt, wie sie mit ihren drei Kindern schwierige Themen wie Corona-Pandemie und soziale Unruhen behandelt – und dabei verrät die R&B-Queen einige Gedanken, die wir nachahmenswert finden.

Beyonce mit Tochter Blue Ivy Carter und Mutter Tina Knowles bei einem Basketballspiel im February 2018 in Los Angeles

Beyonce mit Tochter Blue Ivy Carter und Mutter Tina Knowles bei einem Basketballspiel daheim in Los Angeles.

WireImage

Ihr Erfolgsgeheimnis, ihre Inspirations- und Kraftquellen, die Entstehung ihres Netzwerks – in der grossen Cover Story für die britische Vogue teilt mit Beyoncé eine der grössten Stars der Musikgeschichte spannende Einsichten ihres Schaffens und gibt ausserdem Einblick in ihr Familienleben mit Ehemann Jay-Z, 50, sowie den Kindern Blue Ivy, 8, und den Zwillingen Rumi und Sir, 3. Zum Beispiel, wie sie die vermehrte Familienzeit in der Corona-Quarantäne zu Hause erlebt haben.

Sie habe sie sehr genossen und sei eine bessere Zuhörerin geworden, sagt Beyoncé. Und erzählt über ihre Beziehung zu ihrer ältesten Tochter: «Blue ist sehr schlau und sie ist sich der Veränderungen in der Welt durchaus bewusst. Da ist es meine Aufgabe als Mutter, mein Bestes zu geben, um ihre Welt so positiv und sicher wie möglich zu gestalten.»

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Spass mit Fashion Fridays in der Familien-Quarantäne

Was ihnen während der Quarantäne zu Hause am meisten Spass gemacht habe, seien ihre wöchentlichen Modetage gewesen. «Meine Kinder und ich haben uns Fashion Fridays ausgedacht», erzählt Beyoncé. «Jeden Freitag putzten wir uns zusammen heraus, kreierten neue Outfits und fotografierten uns gegenseitig. Es wurde ein Ritual für uns und eine Gelegenheit, dieses verrückte Jahr gemeinsam zu meistern.»

Dabei waren natürlich auch ihre eigenen Mode-Kollaborationen ein Thema. Aber auch sonst bekomme Blue schon viel von ihrer Arbeit mit. Und auch, dass sich die Mama mit ihrem Werk stark macht für die schwarze Community, sie feiert und fördert, gerade jetzt, in dieser schwierigen Zeit mit Pandemie und sozialen Unruhen. «Wir investieren in die Bildung junger Menschen und unterstützten kleine Unternehmen von Schwarzen, die dieses Jahr nicht hätten überleben können.»

Den Kindern zuhören und sie ernst nehmen

Ihre Familie habe sich schon immer stark gemacht für Schwarze. Für sie selbst sei diesbezüglich die Geburt ihrer ersten Tochter entscheidend gewesen. «Von diesem Zeitpunkt an verstand ich, was für eine Kraft ich habe, die Mutterschaft war meine grösste Inspiration. Es wurde meine Mission, dafür zu sorgen, dass Blue Ivy in einer Welt lebt, in der sie sich wirklich geschätzt fühlt.»

Dieses Bewusstsein möchte sie Blue Ivy und den Zwillingen Rumi und Sir ebenfalls mitgeben: «Ich mache meinen Kindern klar, dass sie nie zu jung sind, um zur Verbesserung der Welt beizutragen», sagt sie im Interview mit der Vogue. «Ich unterschätze nie ihre Gedanken und Gefühle und tausche mich aufmerksam mit ihnen aus, um zu verstehen, wie sich die Entwicklungen in der Welt auf sie auswirken.»

Miteinbeziehen und mit gutem Beispiel voran gehen

Blue Ivy hat sie auch schon in ihre Arbeit miteinbezogen. Für den Song «Brown Skin Girl», einen Titel aus Beyoncés Album «The Lion King: The Gift», den das Mutter-Tochter Duo mit weiteren Musikern produziert hat, wurde die Achtjährige diesen Sommer sogar mit einem BET Award ausgezeichnet. «Wenn ich ihr sage, dass ich stolz auf sie bin, sagt sie mir, dass sie stolz auf mich ist, und dass ich einen guten Job mache. So süss! Das lässt mein Herz schmelzen», sagt Beyoncé. «Ich glaube, der beste Weg, unsere Kinder zu erziehen, ist, ihnen ein gutes Vorbild zu sein.»

Und zum Schluss der wichtigste Rat des Superstars, wie sie ihren Kindern durch schwierige Zeiten wie diesen hilft: «Mein bester Rat ist, sie mehr als je zu lieben.»

Das ganze Vogue-Interview könnt ihr hier lesen.

Von Christa Hürlimann am 13.11.2020
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