Advertorial | Swisscanto Die Farm in der Stadt

Frischgemüse und frischer Fisch aus der Stadt für die Stadt: Das ist das Geschäftskonzept von Urban Farmers. CEO Roman Gaus erklärt im Video, wie es funktioniert.

SWISSCANTO GREEN LOUNGE


GRUEN: 2011 haben Sie mit dem Projekt Urban Farmers den Prix NATURE Swisscanto, Generation Zukunft, gewonnen. Was hat Ihnen diese Auszeichnung gebracht?
Sehr viel! Auch heute werden wir noch oft darauf angesprochen. Das Feedback war durchwegs positiv und hat uns nicht nur Ehre, sondern auch Kunden gebracht.
Können Sie uns mehr dazu sagen?
Mehrere Grossverteiler sind auf uns zugekommen. Diesen Sommer verkaufen wir unseren Fisch und unser Gemüse das erste Mal an einem grossen Verkaufspunkt an die Endkunden.
Wie steht es sonst mit dem Geschäftsgang?
Dass wir als Firma überhaupt noch existieren, ist schon ein Erfolg. 2011 wurden wir für die Vision ausgezeichnet, die wir haben: die Dächer der Stadt nutzen, um in einem geschlossenen System Gemüse in grossem Stil anzupflanzen und im dazu benötigten Wasser Fische zu züchten. Heute haben wir in Berlin, Zürich und Basel drei Dachfarmen stehen, die bestens funktionieren und zeigen, dass es keine Utopie ist.
Was ist denn das Spezielle an Urban Farming?
Einen Garten auf dem Dach kann ja jeder selber machen. Wir propagieren nicht das Gärtnern für den Hausgebrauch, sondern das Farming – auch für kommerzielle Zwecke. Basis ist ein Gewächshaus mit einem Produktionssystem einer Aquakultur, verbunden mit Pflanzen, die sogenannten Aquaponics. Darin wird mit Wasser, aber ohne Erde Gemüse angepflanzt. Das Wasser wird unten gesammelt. Darin werden Fische gezüchtet, die durch ihre Ausscheidungen gleich den Dünger für die Pflanzen liefern. Wenn wir von Ernte reden, sprechen wir von Tonnen und nicht von einigen Tomaten. Die Anlage in Basel beliefert beispielsweise vier Restaurants. Zudem müssen die Aquaponics von Profis betreut werden – von Urban Farmers, also Stadtbauern.
Wie kamen Sie überhaupt auf die Idee?
Es war eine verrückte Idee, die ausprobiert werden musste. Niemand konnte glauben, dass es funktioniert. Wenn man davon ausgeht, dass ein Bauer rund sechzig Hektaren benötigt, um davon leben zu können, war es schwer vorstellbar, dass Dächer in der Stadt reichen, um profitabel Gemüse und Fische zu produzieren. Wir sind aber nach wie vor überzeugt davon, dass es sinnvoll ist, diese Flächen zu nutzen. Und es macht zudem Sinn, weil man damit lange Transportwege einspart. Ein Aspekt, der von Jahr zu Jahr wichtiger wird – nicht zuletzt, weil die Konsumenten wissen wollen, woher ihre Lebensmittel stammen und wie sie produziert wurden.
Sind Dachfarmen nur für Geschäfte und grosse Unternehmen sinnvoll?
Ja, das ist so. Die Grösse der Anlage ist ein wesentlicher Faktor. Ziel ist es, dass die Aquaponics wirtschaftlich erfolgreich sind.
urbanfarmers.ch

Prix Nature Swisscanto
Swisscanto setzt sich aktiv mit den grossen globalen, ökologischen und sozialen Herausforderungen auseinander. Jede Chance, die Innovationskraft zu fördern, soll genutzt werden. Daher unterstützt Swisscanto seit 2011 die NATUR Gala in Basel und den Prix NATURE Swisscanto.
swisscanto.ch

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