Gesellschaft 15 Tipps für erholsame Nächte

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stellen wir die Uhren eine Stunde vor, wodurch auch eine Stunde Schlaf verloren geht. Wie Sie dem Mini-Jetlag trotzen, und was wirklich gegen Frühjahrsmüdigkeit und für einen guten Schlaf hilft - SI online hat hilfreiche Ratschläge zusammengestellt.
Schlaf ist wichtig! Ein gesunder Erwachsener braucht zwischen sieben und neun Stunden Erholung, um leistungsfähig zu sein.
© Getty Images Schlaf ist wichtig! Ein gesunder Erwachsener braucht zwischen sieben und neun Stunden Erholung, um leistungsfähig zu sein.

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  • Für einen guten Schlaf lohnt es sich, ab dem Mittag auf Kaffee, Schwarz- und Grüntee, Coca Cola und andere koffeinhaltige Getränke zu verzichten: Koffein wirkt bis zu 14 Stunden.
     
  • Passen Sie Ihren Tagesrhythmus der Sonne an! Noch immer wirkt sich Tageslicht anders auf den Körper aus als künstliches Licht. Ist es draussen hell, schüttet der Körper das Glückshormon Serotonin aus, das Schlafhormon Melatonin wird abgebaut. Umgekehrt reagiert der Körper, sobald es dunkel ist.

ABENDS

  • Alkohol hilft zwar beim Einschlafen, doch wirkt er sich in der zweiten Nachthälfte eher als Ruhestörer aus. Deshalb gilt: Genehmigen Sie sich spätestens drei Stunden vor dem Zubettgehen das letzte Gläschen.
     
  • Auch das Essen hat einen Einfluss auf die Nachtruhe: Magen und Darm brauchen rund drei Stunden, um eine üppige Mahlzeit zu verdauen. Nehmen Sie am Abend leicht verdauliche Speisen zu sich. 
     
  • Nikotin wirkt im Körper ähnlich wie Koffein: Es lässt einen nicht zur Ruhe kommen. Wer sich also erholen will, sollte auf abendliche Zigaretten verzichten. 
     
  • Probleme und Stress gehören nicht ins Bett! Versuchen Sie sich vor dem Zubettgehen zu entspannen und abzuschalten.
     
  • Mentale Vorbereitung hilft: Stellen Sie sich bereits vor dem Einschlafen vor, wie Sie am Morgen ausgeschlafen, frisch und voller Energie aufwachen. 
     
  • Geräusche haben eine grosse Auswirkung auf den Schlaf. Bereits 50 Dezibel (normale Gesprächslautstärke) empfindet der Mensch während der Ruhephase als derart störend, dass er in ein leichteres Schlafstadium wechselt oder gar aufwacht. Deshalb gilt: Das Schlafzimmer sollte immer der ruhigste Ort im Haushalt sein.
     
  • Am Abend sinkt die Körpertemperatur, um drei Uhr nachts hat sie ihr Minimum erreicht. Ist das Schlafzimmer zu warm, kann der Körper nicht richtig abkühlen. Ist es zu kalt, versucht er die Differenz mit Erwärmen auszugleichen. Optimal sind deshalb 18 Grad Celsius Raumtemperatur.
     
  • Haben Sie Probleme mit dem Einschlafen? Möglicherweise liegt das an Ihrem Biorhythmus. Dieser wechselt im 90-Minuten-Takt zwischen Ruhe- und Aktivitätenphasen. Verschieben Sie Ihre Schlafenszeit um 30 Minuten - das wirkt Wunder, da sich der Körper dann statt in einer Aktivitäten- in einer Ruhephase befindet. Dasselbe gilt beim Aufstehen: Wenn Sie nicht aus den Federn kommen, stellen Sie den Wecker einmal 30 Minuten früher oder später.

MORGENS

  • So hart es manchmal ist: Es hilft, sofort aufzustehen statt ewig auf die Snooze-Taste des Weckers zu drücken. Dann nämlich fällt der Körper zurück in einen leichten Schlaf, es wird schwieriger, aus dem Bett zu kommen.
     
  • Helligkeit macht müde Geister munter: Im Winter hilft eine helle Lampe, im Sommer reicht es, die Vorhänge aufzuziehen.
     
  • Wenn Sie schon am Fenster stehen, können Sie dieses auch gleich öffnen. Sauerstoff hilft nämlich beim Wachwerden.
     
  • Koffeinhaltige Getränke wecken, eine kalte Dusche bringt den Kreislauf in Schwung.
     
  • Wenn sich Menschen am Morgen müde und matt fühlen, liegt das häufig nicht am Schlafmangel, sondern an einem zu niedrigen Blutdruck. Trinken Sie deshalb genügend Wasser. So steigt auch der Blutdruck. Es gilt: 30 Mililiter pro Kilogramm Körpergewicht ergeben die optimale Menge Wasser, die täglich getrunken werden sollte.

Denken Sie dran: In der Nacht auf Sonntag, 31. März 2013, werden die Uhren um 2.00 Uhr um eine Stunde vorgestellt.

 

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