«Am I Perfect?» Verrückte Doku: Studentin probiert 10 Diäten in 10 Wochen

Was heisst es, perfekt zu sein? Was braucht es dafür? Und lohnt sich der Aufwand überhaupt? Diesen Fragen ging Madeleine Humphreys in der Dokumentation «Am I Perfect?» nach. Für ein Schulprojekt testete die Film-Studentin verschiedene Diäten, hielt einen extremen Trainingsplan ein und versuchte Beauty-Behandlungen aus, auf die die Stars schwören.
Für die Dokumentation «Am I Perfect?» probierte Madeleine Humphreys zehn Diäten in zehn Wochen
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Zehn Wochen dauerte der Selbstversuch der Australierin Madeleine Humphreys, bei dem sie zehn verschiedene Diäten testete. Sie verlor in dieser Zeit 22 Kilo.

Madeleine Humphreys hat noch nie Kalorien gezählt, übermässig trainiert, sich die Haare gefärbt, Selbstbräuner benutzt oder Trend-Diäten probiert. Für ihr Schulprojekt sollte sich das ändern. Zehn Wochen dauerte der Selbstversuch der 19-jährigen Film-Studentin aus Queensland, Australien, zehn verschiedene Methoden, um Gewicht zu verlieren, testete sie.

Gemeinsam mit Kommilitonin Kate Paul filmte sie ab dem 1. Februar 2014 ihren Weg zum perfekten Aussehen. «Wir sind beide fasziniert vom Schönheitswahn, dem sich Frauen unterwerfen, und von Mädchen in unserem Alter, die versuchen die perfekte weibliche Form zu erlangen», so Madeleine Humphreys zu Heraldsun.com.au. Die Studentinnen wollten den Mythen des perfekten Äusseren für sich und ihre Zuschauer aufdecken, deshalb hätten sie sich entschieden, die Dokumentation «Am I Perfect?» zu drehen, sagt der Teenager weiter.

Unter anderem ass Humphreys eine Woche lang nur Baby-Brei, Kohl-Suppe oder probierte den «Master Cleanse», auf den Stars wie Beyoncé oder Heidi Klum schwören. Letztere Methode sei die schlimmste gewesen, so Madeleine. «Es ist eine ausschliesslich flüssige Ernährung, die aus einem Mix aus Ahornsirup, Zitronensaft, Cayennepfeffer und Wasser besteht, und ich habe es mit Eisbädern und einstündigem Treppensteigen kombiniert.» Auch das Eisbad habe es in sich gehabt. «Ich hielt es nur etwa zehn Minuten aus, weil es so schmerzhaft war, sich mein Körper taub anfühlte und ich dachte, ich müsste erfrieren.»

Am Ende hat Madeleine Humphreys in den zehn Wochen 22 Kilos und zwei Kleidergrössen verloren. Trotzdem kam sie zum Schluss, dass sich das Streben nach Perfektion nicht lohnt. Kommilitonin Kate Paul, die Madeleine bei ihrem Selbstversuch begleitete, ist derselben Meinung - besonders die Baby-Brei-Diät sei verrückt gewesen. «Am Ende konnte sie die Babynahrung nicht mehr verdauen und hörte deshalb gänzlich auf zu essen», erklärt Kate Paul der Online-Zeitung Dailymail.co.uk. Das sei definitiv eine der schlimmsten Wochen gewesen. «Manchmal war sie nicht sie selbst und wurde etwas verrückt. Es gab Zeiten, in denen sie den ganzen Tag im Bett blieb, wenn sie nicht trainieren musste, weil sie keine Energie mehr hatte.» Um sicherzugehen, dass sie ihre eigene Gesundheit nicht riskiert, traf sich Madeleine regelmässig mit einer Ernährungsberaterin. Ab einem gewissen Punkt habe sie ihr sogar geraten, mit dem Experiment aufzuhören, weil die Studentin zu schnell so viel Gewicht verloren hatte.

Wie sehr Madeleine Humphreys in den zehn Wochen gelitten hat und ob sie den Selbstversuch zu Ende bringen konnte, zeigt sich in den kommenden Monaten, wenn die Doku veröffentlicht wird.

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