Familiensache im Ravensburger Spieleland Hier hängen Familien gern ab

Bunte Spielplätze, wilde Bahnen, Platz zum Entspannen. Und obendrein ein Treffen mit einem echten Fernsehstar. Das Ravensburger Spieleland macht die ganze Familie Rusch glücklich.

Kapitänsmütze auf dem Kopf, Fernrohr in der Hand und Chefsessel unter dem Hintern - «das wird ein guter Tag», muss sich Silvan Rusch, 6, denken, als er den Platz von Kapitän Urs Näf auf der Fähre von Romanshorn TG nach Friedrichshafen in Deutschland eingenommen hat. Das Ziel der fünfköpfigen Familie Rusch aus Gonten AI: das Ravensburger Spieleland, nach der Schifffahrt über den Bodensee bequem per Bus erreichbar.

Im riesigen Freizeitpark in Meckenbeuren bei Ravensburg angekommen, wird Silvan gleich zu Beginn definitiv zum Chef erkoren: Während auf den Tickets der anderen die Maus oder der Elefant aus «Die Sendung mit der Maus» abgebildet sind, bekommt er eins mit Käpt’n Blaubär drauf. «Schon wieder der Chef!», ruft er. Trotzdem dürfen alle mitbestimmen, wies weitergeht: Leandra, 9, will Bullriding ausprobieren, die kleine Sarina, 2, aufs grosse Karussell und Silvan eine Runde auf einem Traktor drehen. «Machen wir doch alles nacheinander», schlägt Mama Elisabeth, 39, vor.

Nach den ersten Abenteuern spaziert die Familie weiter durch den Park und gelangt zu einer Kiesgrube mit farbigen Baggern. Leandra darf einen alleine bedienen, Silvan ist noch zu klein, er setzt sich mit Papa Sepp, 46, auf den daneben. Wie überall im Ravensburger Spieleland steht auf einer Tafel, ab welcher Grösse und welchem Alter die Kinder mitmachen dürfen. Aber auch wer kleiner oder jünger ist, kommt nicht zu kurz. «Nina au!», ruft Sarina, sie will ebenfalls auf einen Bagger. Für kleinere Geschwister wie sie ist neben der Kiesgrube extra ein Sandkasten angelegt. Mit Mami backt sie Sandkuchen, bis die anderen fertig gebaggert haben. Auch beim «Nilpferd auf der Achterbahn», das Familie Rusch als Nächstes besucht, gibt es eine Alternative für die Kleinsten: Während die pinkfarbenen Nilpferde im Schnelltempo übers Wasser flitzen, tuckern im separaten Pool Gummienten-Boote gemütlich übers Wasser. Perfekt für Sarina - und auch für Papa Sepp: «Mir wird schnell schwindlig...»

Vor der Mittagspause lassen Ruschs beim Seerestaurant noch eine Reihe Riesendominosteine fallen und irren durch das «verrückte Labyrinth», die XXL-Ausgabe des berühmten Ravensburger Brettspiels. Während sie danach Pizza schlemmen, schauen sie den Käpt’n-Blaubär-Pedalos zu, die gemütlich über den See schaukeln. Danach gibts knallbunte Glace für die Kinder - und weiter gehts, denn das Ravensburger Spieleland bietet noch sooo viel mehr! Wärs schon Juli, würden Ruschs grad über Nacht bleiben. Dann eröffnet nämlich das Feriendorf mit fast 500 Betten sowie Stellplätzen für Wohnmobile.

Mama, Leandra und Silvan starten nach der Mittagspause mit Alpin-Rafting, Papa Sepp wartet auf sie mit Sarina, die im Buggy ein Nickerchen macht. Aber nur so lange, bis sie das Reka-Abenteuercamp erreichen: «Nina au!», ruft die Kleine aus dem Wagen. Während Leandra und Silvan ruck, zuck in den Seilen hängen, klettert Sarina die Leiter hoch zur Rutschbahn. «Achtung, fertig, los!», ruft Mama von unten, und Sarina wiederholt: «Gagugagu los!», und flitzt hinunter. Über die wacklige Hängebrücke führt der Weg weiter zum Maus-Studio, wo die Kinder die berühmte Maus aus der «Sendung mit der Maus» treffen können. Nachher wollen sie sich auf dem Wasserspielplatz etwas abkühlen, bevor sie um viertel vor sechs den Bus zurück nach Friedrichshafen nehmen. Unterwegs wartet aber noch etwas Arbeit: In der neuen «Bosch Car Service Werkstattwelt» nehmen Ruschs am Räderwechsel-Wettbewerb teil. Als Handwerker will Papa Sepp natürlich den Tagesrekord knacken: 1.15 Minuten zeigt die Digitaltafel an. Der Aufseher erklärt kurz, wie sich die Räder an den schnittigen Sportwagen wechseln lassen. «Los!» Bei Ruschs helfen alle mit, schnell ist ein Rad nach dem andern gewechselt, und Silvan haut auf den Buzzer. Ruschs sind mit 2.31 Minuten viel schneller als die andern drei Teams. Aber: Den Tagesrekord schaffen sie nicht. «Das Team mit dem Rekord hat bestimmt 15-mal geübt!», relativiert der Aufseher. 2.31 aufs erste Mal bedeutet also fast Tagessieg, sind sich Ruschs einig. Einmal Käpt’n, immer Käpt’n!

Im Dossier: Weitere Ausflugtipps für die ganze Familie

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