Keine Sorge, sie sind nicht echt Künstler «sticht» kranken Kindern Tattoos

Der Neuseeländer Benjamin Lloyd zaubert Kindern Tattoos auf den Körper und so ein Lächeln ins Gesicht. Die Knirpse strotzen vor Selbstbewusstsein. Und genau deshalb will Lloyd sein Talent jetzt in einem Kinder-Spital zum Einsatz bringen. 

Totenköpfe, Rosen, Schlangen, Gesichter von Frauen - diese Tattoos lassen Rocker-Herzen höher schlagen. Doch die Kunstwerke aus Tinte zieren nicht etwa muskulöse Biker-Arme, sondern kleine Kinder-Oberkörper. 

Elternblog-Betreiber und Kleinkind-Erzieher können aufatmen: Die Tattoos sind nicht echt. Der neuseeländische Künstler Benjamin Lloyd hat die Tattoos mit einer Airbrush-Pistole auf die Haut gezaubert. «Die Tinte enthält keine Gifte und ist wieder abwaschbar», versichert er Stuff.co.nz. Die Resultate postete er auf Facebook

Bei den Zeichnungen handelt es sich nicht etwa um einen Trend, den sich reiche Eltern für ihren Nachwuchs leisten. Nein, Lloyd will die Tattoos kranken Kindern auf den Körper sprayen. «Es geht um das Selbstvertrauen, das sie durch die Tattoos erhalten - vor allem wenn sie danach so stolz umher laufen.» Geübt hat er schon an Kindern von Freunden. Die leuchtenden Kinderaugen geben dem Künstler Bestätigung. «Sie sind so aufgeregt, weil sie ihre eigenen Designs wählen können.» Rund acht Minuten dauert das schmerzfreie Tattoo - länger würden die Kids nicht hinhalten. 

 
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