«Dringender Aufruf» für ein Nein Prominente kämpfen gegen Durchsetzungsinitiative

Am Wochenende ging eine Website online, die im Abstimmungskampf den «breiten Widerstand gegen die Durchsetzungsinitiative» wecken will. Mit dabei: über 200 Prominente, darunter etwa Stress, Clown Dimitri, Pedro Lenz oder Pipilotti Rist.

«Die Durchsetzungsinitiative der SVP setzt den Rechtsstaat ausser Kraft», «Die Durchsetzungsinitiative der SVP setzt Menschenrechte ausser Kraft, «Die Durchsetzungsinitiative der SVP ist barbarisch»: Die Worte auf Dringender-aufruf.ch sind klar, gefordert wird ein Nein bei der Abstimmung am 28. Februar zur SVP-Initiative.

Hinter der Website stehen nicht etwa Politiker, sondern ein Komitee aus über 200 Prominenten. Seien es die Rapper Stress und Knackeboul, die Star-Architekten Jacques Herzog und Pierre De Meuron oder Clown Dimitri - sie alle haben ihr Nein bereits abgegeben.

«Wer in der Schweiz für Gerechtigkeit einsteht und für Gleichheit vor dem Gesetz, wer in Freiheit und Gemeinsamkeit auch mit Angehörigen anderer Nationen leben und arbeiten will, wer die Schweiz als Teil der zivilisierten Welt begreift, stimmt gegen die Durchsetzungsinitiative», so der Aufruf. In den nächsten Wochen soll an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen Plakate mit einem markanten «Nein» aufgehängt werden, sagt Ex-Chefredaktor des Schweizer Fernsehens Peter Studer zur «NZZ am Sonntag».

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