Spektakuläres Experiment Was 2 Stunden weniger Schlaf Ihrem Gesicht antun

Jeder vierte Schweizer leidet unter Schlafstörungen, das zeigt die neue Gesundheitsstudie des Bundes. Wie wichtig die nächtliche Bettruhe tatsächlich ist, beweist eine Britin mit einem eindrücklichen Versuch: Sarah Chalmers schlief über mehrere Tage nur sechs statt acht Stunden - mit sichtbaren Folgen im Gesicht.
Schlafexperiment Daily Mail
© Screenshot DailyMail

Der Begriff «Schönheitsschlaf» kommt nicht von ungefähr: Sarah Chalmers Gesicht mit acht (l.) und mit sechs Stunden Schlaf.

Sechs Stunden Schlaf - das klingt erst einmal nach genug. Und nach total normal: Wohl die meisten Arbeitstätigen haben heute im Schnitt etwa so viele Stunden Nachtruhe. Und kommen damit auch wunderbar aus. Glauben sie zumindest. In Wahrheit sind sechs Stunden aber zu wenig - viel zu wenig, wie eine 46-jährige Britin nun anhand eines Versuchs eindrücklich zeigt.

Sarah Chalmers ist dreifache Mutter und wenig Schlaf eigentlich gewohnt. Umso mehr hat sie das Experiment erstaunt. «Ich sehe viel älter aus als 46-jährig», resümiert sie in der «DailyMail» nach wenigen Tagen mit sechs Stunden Schlaf. «Ich habe dunkle Augenringe und meine Haut ist glanzlos, mit vergrösserten Poren, die ich schon von Weitem sehen kann. Und um das Ganze noch zu toppen, bilden sich auf meinem Kinn auch noch einige Flecken.»

Den faszinierenden Versuch hat eine Schlafschule in London mit ihr durchgeführt. Erst gabs für die Britin in einer Nacht nur vier Stunden Bettruhe - die Hälfte der empfohlenen Schlafmenge. Dann, nach einer dreitägigen Erholungsperiode, musste sie ihren Schlaf für fünf Nächte um 25 Prozent reduzieren. Also auf sechs Stunden. Eine vorgängige Untersuchung der Schlafschule mit 11'000 Probanden hatte bereits ergeben, dass fast die Hälfte der Personen gerade mal sechs oder noch weniger Stunden in der Nacht schläft.

Phase 1 des Experiments
Nach der ersten Nacht fühlte sich Sarah Chalmers zwar nicht gerade ausgeschlafen, aber nicht ganz so kaputt, wie sie erwartet hätte. Die Müdigkeit holte sie erst am Nachmittag ein. «Um drei Uhr bemerkte ich einen Energieverlust, den man von einem Hangover kennt», beschreibt sie. Sie hielt durch. Und die Tatsache, dass sie weiter funktionierte, baute sie gar noch auf. Eine Untersuchung ihres Gesichts ergab aber eine andere Erkenntnis: Ihr Hautbild war bereits schlechter, die Poren vergrössert.

Phase 2 des Experiments
Frappante Veränderungen gabs dann nach der zweiten Studienphase mit sechs statt acht Stunden Schlaf. «Nach zwei Tagen fühlte ich mich müde, bissig, vergesslich und weinerlich. Ausserdem war ich permanent hungrig und hatte das Verlangen nach süssen Snacks, die mich aufpeppten», so Sarah Chalmers. Am meisten schockierte sie aber das Ergebnis ihres Haut-Scans: Ihre Poren waren doppelt so gross und die roten Stellen im Gesicht nahmen um stolze 50 Prozent zu. Der Kommentar ihres Ehemanns brachte es auf den Punkt: «Du siehst miserabel aus.»

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