Weltuntergangsstimmung im Netz Achtung: Freitag, der 13! Die Gefahr lauert überall

Haben Sie heute den Bus verpasst? Ist ihr Zmorge-Brot mit der Konfiseite auf dem Boden gelandet? Sind anschliessend auch noch in einen Kaugummi getreten? Und haben sowieso einfach hundsmiserabel geschlafen? Keine Panik, das alles hat einen plausiblen Grund: Wir haben Freitag, den 13. Die gute Nachricht: Sie sind nicht alleine.

Die Menschheit wird vom Pech verfolgt. Erst im Februar hatten wir einen, jetzt, im März, schon wieder! Und niemand kann dem - äxgüse - Schweinehund aus dem Weg gehen. Die Rede ist vom Unglückstag Freitag, der 13. Im Netz wird seit Stunden Angst und Schrecken verbreitet. Wir fassen die besten Reaktionen und Wissenswertes zum Mythos zusammen.

Ganz grundsätzlich sollten Sie vom heutigen Tag nicht allzu viel erwarten. Die Stimmung dürfte vielerorts auf dem Nullpunkt sein:


Im Bett bleiben ist für die wenigsten eine Option. Und das Pech findet uns so oder so:


Nur manchmal lässt sich die Unglückszahl umgehen. So lassen viele Hotels die Zimmernummer 13 einfach weg, die Flugzeugreihe 13 sucht man bei vielen Airlines vergeblich und auch die Stockwerknummer 13 wurde in vielen Gebäuden gestrichen. Für das Phänomen gibts sogar eine wissenschaftliche Bezeichnung: «Triskaidekaphobie» heisst die abergläubische Furcht vor der Zahl 13. Im Tarot ist die 13 übrigens dem Tod zugeordnet. Halleluja!

Woher der Mythos eigentlich kommt? Das ist nicht eindeutig. Eine Erklärung gibts aus der Bibel: Die 12 ist dort bekanntlich die Zahl der Zahlen, beim letzten Abendmahl sollen jedoch 13 Personen teilgenommen haben. Der 13. war Judas, der Jesus später verriet. Im sechsten und siebenten Buch Moses wird gar vor Taten an einem Freitag, dem 13. gewarnt.

Später wurde die Theorie dann immer wieder «bestätigt»:

  • Am Freitag, 13. Oktober 1307, veranlasste der französische König Philipp IV die Verhaftung von Tempelrittern, die daraufhin eingesperrt und hingerichtet wurden.
  • Am Freitag, 13. Mai 1927, brachen an der Berliner Börse die Aktien ein.
  • Auch das Unglück des Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia ereignete sich an einem 13. Monatstag: am Freitag, 13. Januar 2012


Das nützt uns an diesem Freitag, 13. März 2015, natürlich alles nichts. Wir müssen da durch. Irgendwie.

Zum Glück gehts allen gleich. Und man findet immer noch ein grösseres Opfer. Oder sind Ihnen die nachfolgenden Schlamassel heute schon passiert? Eben.

Pechvogel 1 - Der legendäre Simon Amann, der voll die Kamera rammt:

Pechvogel 2 - Die Frau, die buchstäblich in der Scheisse schwimmt:

Pechvogel 3 - Der Balljunge, der einen Tennisball mit gefühlten 300 Stundenkilometern in die Eier bekommt:

Pechvogel 4 - der Mann, dem ein ähnliches Schicksal widerfuhr wie dem Balljungen:

Zur Beruhigung: Laut einer Untersuchung aus Deutschland ist der Freitag, der 13, nicht gefährlicher als jeder andere Freitag im Jahr. Es wurden jedenfalls nicht mehr Unfälle registriert - im Gegenteil: sogar ein paar weniger. Grund dafür könnte sein, dass viele Menschen an diesem Datum besonders vorsichtig sind.

Bleiben wir also einfach mal locker. Und halten uns einfach an die Zwecksoptimisten. Immerhin haben wir in wenigen Stunden Wochenende. In diesem Sinne: Happy Friday the 13th!

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