Endlich Frühling! Fummeln im Park & barfuss tanzen: Darauf freuen wir uns

Wir schälen uns erstmals schwitzend aus den Zwiebelschichten, nehmen einen tiefen Atemzug und werden euphorisch angesichts des Thermometers, das die 18 Grad Grenze knackt. Endlich ist der Frühling da! Sie wollen eine Auflistung, auf welche Dinge wir uns derzeit ganz besonders freuen? Nichts leichter als das. Schliesslich hatten wir triste fünf Monate Zeit, Sehnsüchte aufzustauen und uns Gedanken darüber zu machen, an was es uns alles gefehlt hat.
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Frühling, du coole Socke! Schön, bist du endlich da.

#1: WEG MIT DEN WINTERKLAMOTTEN
Daunenjacke, Winterstiefel, Schal und Mütze - wir haben genug von euch! Deshalb geht es ab in den Keller oder dorthin, wo wir keinen Gedanken mehr daran verschwenden müssen. Ab jetzt nehmen die Kleiderschichten wöchentlich ab, das Anziehen macht wieder Spass, und noch dazu geht es morgens schneller. Und auch wenn es derzeit noch zu kalt für das Lieblingskleid ist: Anprobieren und liebkosen kann man es ja schon mal. 

#2: ZARTE FUMMELEIEN AUF DER PARKBANK
Für einen Quickie in der Natur könnte es von den Temperaturen her knapp reichen, aber denken Sie bitte an die folgenschwere Blasenentzündung. Daher: Sex bitte nur im Stehen - oder auf einer warmen Picknickdecke! Sonst können Sie sich einfach mal in Teenager-Zeiten zurückversetzen und auf einer Parkbank fummeln, was das Zeug hält. Oder Sie küssen einen Fremden - das kann überaus prickelnd sein, wie aktuell das Viral-Video «First Kiss» zeigt.

#3: SPARGEL, ERDBEEREN & CO.
Lustbringendes Gemüse und Obst? So weit denken wir noch gar nicht. Hauptsache wir haben die Frühlingsboten so schnell wie möglich wieder auf unseren Tellern. Ob es allerdings nach dem Verzehr von Bärlauch in die Horizontale geht? Ja, aber nur sofern beide davon essen.

#4: GUTE-LAUNE-MUSIK
Die dunklen Tage sind vorbei und mit Ihrer melancholisch gefärbten Wiedergabeliste verpesten Sie langsam aber sicher Ihre Umwelt. Verabschieden Sie sich (kurzzeitig) von Nick Cave und Co. - und tanzen Sie lieber mal wieder barfuss über eine Wiese. Zu welcher Musik? Das wissen Sie doch selbst am besten. Dann, wenn Ihr Körper zu zucken anfängt, haben Sie sie gefunden.

#5: JA, MIR SAN MIT'M RADL DA...
Wie, das Velo steht platt im Keller? Dann wird es aber höchste Zeit für einen Rundum-Check! Denn wir erinnern uns: Mit den warmen Temperaturen schlagen auch die unangenehmen Gerüche Ihrer Mitmenschen wieder zu. Sie hassen es, in der vollgestopfen Tram mit der Nase an der Achselhöhle ihres Vordermannes zu kleben? Verständlich. Daher kurven Sie lieber mit dem Rad durch die Stadt. Das geht erst noch schneller, kostet nichts und ist hinsichtlich der Bikini-Figur ein ganz klarer Vorteil. 

#6: ES GRÜNT SO GRÜN
Die zarten Farben und die betörenden Gerüche - wie haben die uns gefehlt! Und auch wenn dem ein oder anderen bereits die Nase juckt, es müssen Opfer gebracht werden! Wer jetzt sagt, dass sich das nicht lohnt, soll auswandern. Oder sich mit Daunenjacke zu der Musik von Nick Cave im Keller verkriechen.

#7: KURZURLAUB AUF BALKONIEN
Juckt es Sie auch schon wieder in den Fingern? Schliesslich gibt es noch so viel zu tun, bevor sie es sich mit einem kühlen Drink auf dem Balkon gemütlich machen können. Alte Planzen müssen entsorgt, neue in die Wohnung geschleppt werden. Der Boden schreit nach einem Schrubber und die Gartenmöbel müssen ihren Weg aus dem Keller zurück ans Licht finden. Werden Sie nicht panisch, Sie haben dazu noch genügend Zeit! Der Balkon lässt sich am besten bei einem April-Regenschauer putzen (dann fällt es dem Nachbarn unter Ihnen nicht auf, dass sich zum Regen- noch Schmutzwasser - unbedingt heisses! - mischt), und das Begrünen der Heimoase sollte sowieso noch bis zu den Eisheiligen im Mai warten. Wenn Sie sich jedoch die Mühe machen wollen, abends die empfindsamen Pflänzchen ins Warme zu tragen, können Sie bereits schon jetzt Ihrem Hobby-Gärtnertum frönen. 

#8: MIT DEM TRETBOOT IN SEENOT
Schon lange die Stadt nicht mehr aus einer anderen, viel besseren Perspektive gesehen? Dann ab aufs Boot. Das bringt Laune und unweigerlich das nötige maritime (Urlaubs-)Flair mit sich. Die Mutigen könnten in diesem Jahr erstmals den Versuch wagen, die grosse Zehe in Wasser zu tauchen. Das würden wir durchaus honorieren. Und zwar mit dem Abzeichen der hartgesottensten Wasserratte.

#9: «ICH BIN JA SO VERSCHOSSEN...
...in deine Sommerprossen. Von Kopf bis zu den Flossen.» Was die Neue-Deutsche-Welle-Band UKW 1981 gesungen hat, gilt noch heute. Dass sich mit den ersten Sonnenstrahlen wieder die lustigen Pigmentfleckchen breitmachen, finden auch wir sehr, sehr süss. Sie sind das Tüpfelchen auf der N - und machen ein Gesicht doch erst so richtig spannend. Vor dem Einschlafen Schäfchen zählen? Wir haben da eine bessere Idee...

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