Unsere «Game of Thrones»-Momente Endlich bekommen wir die Sexszene, die wir verdienen

Am Montagabend lief die zweite Folge der siebten Staffel von «Game of Thrones». Wir sind Fans und haben mitgeguckt. Und für Sie die besten Momente herausgesucht. Aber Achtung: Dieser Artikel enthält SPOILER!

Der letzte Stand:

Nachdem Arya die Familie Frey sozusagen ausgelöscht hat, reitet sie entschlossen Richtung Kings Landing. Ihr Ziel ist, Cersei Lannister umzubringen. Zeitgleich macht Samwell Tarly in Oldtown eine wichtige Entdeckung. Er schickt Jon Snow eine Nachricht mit dem Hinweis, dass es in Dragonstone Drachenglas gibt. Nur damit können die White Walker getötet werden

Der geilste und gleichzeitig widerlichste Moment:

Daenerys plant in Dragonstone, mit ihren Beratern Tyrion Lannister, Varys, den Geyjoys, Ellaria Sand und Olenna Tyrell die Eroberung von Westeros. Sie braucht mehr Verbündete und entschliesst sich, Jon Snow, den König im Norden, eine Nachricht zu schicken. Er soll nach Dragonstone reisen und sie als seine Königin anerkennen. Wir kommen dem Daeny-Jon-Treffen also immer näher. Als Jon seinem Volk mitteilt, dass er gehen wird, sind die Herrscher des Nordens alles andere als begeistert. Sie glauben an eine Falle, noch zu präsent ist die Schreckensherrschaft von Daenerys Vater, dem Mad King.

Sansa grätscht ebenfalls in Jons Plan — noch kein Stark sei lebend von einer Reise gen Süden zurückgekommen. Und wer sollte im Norden herrschen, wenn Jon weg ist? «Du. Der Norden ist dein», erklärt Jon. BÄM! Sansa Stark an die Macht! So gross die Freude, so riesig der Ekel, als Sansa nach ihrem ersten Erstaunen in Richtung Littlefinger blickt. Der Typ soll endlich aufhören, um die Königin im Norden herumzuschawänzeln. Was er ausheckt? Egal was, es nervt uns jetzt schon!

Sansa Stark Game of Thrones Staffel 7
© Screenshot/RTS

Sansa Stark, der Norden ist dein. 

Der Ich-lach-mich-tot-Moment:

Wir mögen ja Daenerys. Aber ihre DNA ist halt schon etwas verrückt und grössenwahnsinnig. Und das zeigt sich auch, als sie Tyrion auffordert, Nachricht nach Winterfell zu schicken, um Jon aufzufordern, sie im Kampf um den Thron zu unterstützen. Vorher soll er aber bitte noch vor ihr niederknien und sie als einzige Königin anerkennen. Netter Versuch, Daeny. Du bist nicht die Erste, vor der Jon nicht auf die Knie fällt. 

Daenerys Targaryen Game of Thrones 7
© Screenshot/RTS

Der unnötigste Moment:

Yara liebt Frauen. Das wissen wir. Ellaria liebt Frauen und Männer. Auch das wissen wir. Schön und gut: Was es aber gebracht hat, dass die beiden auf dem Weg in den Krieg noch in eine Liebelei einsteigen müssen, ist uns unklar. Der einzige mir erklärliche Grund ist, dass die Macher unbedingt noch einen heissen Lesbenkuss brauchten. Naja, heiss war er wenigstens.

Yara und Ellaria Sand knutschen vor dem Untergang
© Screenshot/RTS

Sexy, aber nicht wirklich wichtig für den Verlauf der Staffel. Die Liebelei zwischen Ellaria Sand und Yara Greyjoy.

Der heisseste Moment:

Jahrelang wurden uns Vergewaltigungen und Prostitution um die Ohren gehauen. Schöne, einvernehmliche Sexszenen bekamen wir selten. Und jahrelang sahen wir Greyworm und Missandei dabei zu, wie sie sich liebten, aber nicht... naja, liebten. Und jetzt endlich, endlich bekommen wir die Sexszene, die wir «GOT»-Fans verdienen. Das schönste Paar seit Jon und Ygritt hat es endlich getan! Und zwar sehr explizit. Und wer jetzt immer noch behauptet, dass man als Kastrat keinen Sex haben kann, der tut uns sehr, sehr leid. Diese Szene bedeutet aber auch etwas ganz Fürchterliches: Sie war zu schön! Denn weil uns in «Game of Thrones» kein Glück vergönnt ist, müssen wir davon ausgehen, dass Greyworm wohl nicht aus dem Krieg zurückkehren wird.

Grey Worm Game of Thrones 7
© Screenshot/RTS

Grey Worm und Missandei kommen sich näher...

Der ich-bin-erschrocken-Moment: 

Da schippern die Greyjoy-Geschwister zusammen mit den Sandsnakes fröhlich in kriegerischer Mission nach Kings Landing, um im Auftrag von Daenerys die Stadt und Cersei aushungern zu lassen - und plötzlich: BÄM! Feuer und das «GOT»-typische Abschlachtgeräusch. Euron Greyjoy greift mit seiner Flotte aus 1'000 Booten an und das in den verdammten letzten fünf Minuten der Folge! Gerechnet hat damit wohl kaum einer, doch die Macher der Serie haben damit mal wieder die Karten der Staffel völlig neu gemischt. Denn Euron hat nun mit Elaria sein versprochenes Geschenk für seine Angebetete. Cersei und Daeny haben keine Flotte mehr. Schwups, die Hälfte des fabelhaften Eroberungsplans vereitelt. 

Euron Greyjoy Game of Thrones 7
© Screenshot/RTS

Euron Greyjoy greift die Flotte seiner eigenen Nichte an.

Der WTF-Moment: 

Da war sogar Euron Greyjoy überrascht, als sein Neffe Theon vom Schiff sprang. Der Onkel drohte Theons Schwester Yara umzubringen. So zerstört wie Theon nach der Tortur von Ramsay Bolton ist, blieb ihm wohl nichts anderes übrig, als einer neuen traumatisierenden Situation auszuweichen. Trotzdem blieb man verdutzt zurück. Wir hofften, er würde zum Schwert greifen und wieder zum Kämpfer werden, der er mal war - und seinem Onkel die Kehle durchschneiden. (Ja, Mord und Totschlag machen einem Freude, wenn man zu lange «Game of Thrones»-Fan ist.) Aber ein klitzekleiner Teil in uns glaubt immer noch an Theon. Vielleicht heckt er ja einen Plan aus und rettet Yara noch. Wir sind naiv, ja ja.

Theon Greyjoy Game of Thrones 7
© Screenshot/RTS

Theon Greyjoy springt lieber ins Wasser als anzusehen, wie seine Schwester umgebracht wird. 

Und jetzt?

In der ersten Folge versprach Euron Cersei ein Geschenk. Nun wissen wir: Ellaria Sand wird in Kings Landing ein jähes Ende finden. Ausserdem bekommen wir endlich unser Treffen zwischen Jon und Daenerys! Bald. Sehr bald hoffentlich. Und gerade, wenn wir glücklich sind, fällt uns auf, dass Arya nun zwar endlich nach Winterfell und nicht nach Kings Landing reitet, dort aber Jon knapp verpassen wird. Wenigstens kann sie ihrer Schwester Sansa zur Hilfe kommen. Diese wird sie brauchen, weil Lord Baelish alias Littlefinger wieder an ihr rumsabbert. Wir zitieren — Baelish zu Jon: «Ich liebe Sansa, wie ich Cat geliebt habe.»

Jon zu Baelish: 

Jon Snow zeigt Littlefinger, dass man er sich besser von Sansa fernhält
© Screenshot/RTS

Kenner der Serie werden bemerkt haben, dass Jon nicht der erste Stark ist, der Littlefinger an den Hals will. Schon als Baelish versucht hat, Catelynn Stark zu bezirzen, wollte ihn ein König im Norden ans Lebige. Damals wars allerdings Ned Stark. 

Dossier: Die letzte Folge von «Game of Thrones».

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