Beautytipps Haut wie ein Babypopo dank Tequila statt Milch!

Eine faltenfreie schöne Haut ist der Traum jeder Frau. Und dafür sollte sie möglichst auf Schokolade, fettiges Essen und Alkohol verzichten. So jedenfalls lautete die bisherige Annahme. Eine britische Dermatologin schreibt nun in einem neuen Buch, was der Haut tatsächlich gut tut und was nicht. Mit erstaunlichen Ergebnissen!
Tequila macht schöne Haut
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Tequila soll eine schöne Haut machen? Dann auf zur nächsten Party!

Dass nicht nur das Rauchen und zu viel Sonne den Hautalterungsprozess beschleunigen, sondern auch das falsche Essen, ist an sich nichts Unbekanntes. Neu hingegen ist, was unter gesundem Essen verstanden wird. Dr. Stefanie Williams erklärt in ihrem Buch «Future Proof your Skin», wie man möglichst lange eine jugendliche Haut behält. Und die Dermatologin hat gemäss «Daily Mail» unkonventionelle Beautytipps auf Lager: Früchte und Milch beispielsweise sollen der Haut mehr Schaden zufügen als cholesterinhaltige Eier oder Rotwein. SI online trägt einige ihrer erstaunlichen Do's & Dont's zusammen:

Do's

  • Blaubeeren zum Frühstück essen, weil sie kaum Zucker enthalten.
  • Verschiedenfarbiges Gemüse zu sich nehmen. Je dunkler das Grün, umso besser. Broccoli oder Grünkohl sind deshalb besonders gut.
  • Es ist nicht das Fett, das der Haut schadet, sondern die Kohlenhydrate. Das Fett hingegen ist ein wichtiger Bestandteil der Zellwände und macht die Haut elastischer und weniger faltig. 
  • Obwohl Eier Cholesterin enthalten, ist das nicht weiter schlimm. Der Körper braucht den Naturstoff, um Hormone wie Östrogen oder Testosteron produzieren zu können. Entgegen der allgemeinen Meinung macht das durch Essen hinzugefügte Cholesterin nur einen kleinen Teil des Cholesterinspiegels aus - deshalb muss man auf sein Morgenei nicht verzichten.
  • Mütter predigen, regelmässige Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Dabe ist das gar nicht nötig. Unsere Vorfahren haben schliesslich auch nur dann gegessen, wenn es etwas zu essen gab. Seither haben sich unsere Gene nicht viel verändert. 
  • Trockener Rotwein oder ein guter Tequila können sich im Gegensatz zu süssen Cocktails sehr gut auf die Haut auswirken. Sich jeden Abend volllaufen lassen, ist trotzdem keine Lösung. Alkohol ist nur in kleinen Mengen zu geniessen.
  • Schokolade! Aber natürlich nur die hochwertige, ungesüsste Kakao-Variante.
  • Essen allgemein wird sowieso überbewertet! Die Dermatologin rät, zweimal die Woche für jeweils 24 Stunden zu fasten.  

 

Dont's

  • Auf Zucker und Honig verzichten. Weil Glucose und Fructose (unter anderem in Früchten enthalten) unsere Haut spröde machen und den Alterungsprozess beschleunigen.
  • Reis, Brot und Pasta sind Kohlenhydrat-Bomben, die im Endeffekt nichts anderes als lange Ketten von Zuckermolekülen sind. Und Zucker ist eben nicht gut für die Haut. Auch Vollkornprodukte machen die Situation nicht wirklich besser. Als Beilage empfiehlt Dr. Stefanie Williams geriebenen Blumenkohl, den man kurz in Olivenöl anbraten darf. Wers mag...
  • Sie haben zwar einen sehr gesunden Ruf, doch Linsen, Bohnen und Erbsen sind auch nur Kohlenhydrate und enthalten dazu noch natürliche Giftstoffe. Diese Lebensmittel werden von der Autorin immerhin nicht ganz so scharf kritisiert wie Zucker oder Getreide. Dennoch rät sie zu besseren Kohlenhydraten wie Kürbis oder Süsskartoffeln. 
  • Im Gegensatz zu Broccoli und Grünkohl können stärkehaltige Wurzelgemüse den Blutzuckerspiegel massiv in die Höhe treiben. Dazu gehören beispielsweise Pastinaken und Rüben.
  • Wer hätte das gedacht! Auch Milch soll der Haut zuliebe vom Speiseplan verschwinden, damit das Insulin nicht gebildet wird. Joghurt und Käse seien aber kein Problem.

 

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