Heisse Schweiz So bleiben Sie trotz Hitze fit

Bei 30 Grad und mehr Sport treiben - das kann doch nicht gesund sein. Ganz nach dem Motto «Sport ist Mord» neigt manch einer dazu, bei diesen hohen Temperaturen ganz auf Aktivität zu verzichten. SI online hat Tipps, wie Sie die heissen Zeiten trotzdem aktiv überstehen. 
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Schon bei normalen Temperaturen heizt sich der Körper durch die Muskelarbeit auf.

Die Schweiz wird erfasst von Hitzewelle Nummer zwei. Das Thermometer klettert in die Höhe. Bis Ende Woche werden Temperaturen um die 36 Grad erwartet. Sport lässt sich trotzdem betreiben. Schliesslich wäre es ja auch schade, den erarbeiteten Trainingsfortschritt der letzten Monate wie das Glace in der Sonne dahinschmelzen zu lassen.

Also: Was gilt es zu beachten?

  • Morgenstund hat Gold im Mund: Wer seine Sport-Session in den frühen Morgen verlegt, entkommt nicht nur den Hitzegraden, sondern startet auch noch frisch und munter und mit einem guten Gefühl in den Tag. Morgenmuffel und solche, die am nächsten Morgen nicht um 8 Uhr im Büro sein müssen, sollten ihre Jogging-Runde auf den späten Abend bei Sonnenuntergang verlegen.
     
  • Trinken, trinken und nochmals trinken. Was bei Sport generell schon wichtig ist, ist bei Sport in diesen Zeiten noch wichtiger: regelmässig schön über den Tag verteilt Wasser zu trinken. Da der Körper mit dem Schweiss auch sehr viel Mineralien und Spurenelemente verliert, eignen sich als Getränke Sportdrinks, warme oder kalte Bouillon, Fruchtschorlen im Verhältnis 1:1. Und wie siehts mit dem erfrischenden Bier nach dem Sport aus? Leider nein. Das ist direkt danach nicht empfehlenswert, da der Alkohol die Regeneration beeinträchtigt und die Nährstoffaufnahme verschlechtert.
     
  • Kopfbedeckung: Das Cap soll nicht nur vor der Sonne schützen, sondern auch für eine gut Luftzirkulation sorgen. Ansonsten hat der Körper Mühe, Wärme über den Kopf abzugeben. Sobald Sie im Schatten sind, die Bedeckung abnehmen. Auch gut: den Kopf unterwegs in einem Brunnen abkühlen. Neben der Kopfbedeckung spielt auch die Kleidung eine wichtige Rolle. Luftig, leicht, atmungsaktiv sollte sie sein - Baumwolle eignet sich nicht. Auch die Farbe ist entscheidend. Helle Farbe reflektieren die Wärme besser als dunkle.
     
  • Apropos Schatten: Wenn möglich sollten Sie das Sportprogramm in den schattigen Wald verlegen - aber auch trotz Schatten dort nicht das Trinken vergessen. Wem Rennen allein zu langweilig ist, dem bietet das hügelige Gelände im Wald die nötige Abwechslung. Oder mal einen Vita Parcour machen, der Kraft und Ausdauer trainiert.

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    Ausreichend und regelmässig Trinken nicht vergessen.

  • Sonnencrème nicht vergessen - und am besten solche verwenden, die auch trotz Schweiss einen guten Schutz bietet.
     
  • Vor dem Joggen kalt duschen. Damit wird die Körpertemperatur heruntergesetzt.
     
  • Schwimmen statt schwitzen: Wie wärs mit einem Alternativtraining im Wasser? Wer jetzt sagt, dass er nicht richtig schwimmen könne, der kann die Gelgenheit nutzen und einen Schwimmkurs belegen. Schwimmen schont die Gelenke und ist bei entsprechender Intensität ein perfektes Kraftausdauer-Training.
     
  • Es langsam angehen: Der Körper kann sich an die Hitze auch gewöhnen, braucht aber Zeit dafür. Darum sollten Sie vielleicht nicht gleich mit dem intensiven Intervalltraining beginnen.
     
  • Wer sich trotz verschiedener Massnahmen bei der Hitze unwohl fühlt, sollte sein Training abbrechen, in den Schatten gehen und sich abkühlen. Und einmal mehr: trinken!
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