Sie konnte sich die Reise nicht leisten Kenianerin photoshoppt sich nach China - und wird zum Internet-Hit

Eine Geschichte mit Happy End: Weil sich die Kenianerin Seve Gat's eine Reise nach China nicht leisten konnte, liess sie sich in Fotos ihrer Wundschdestination photoshoppen - mehr schlecht als recht. Mit dem Resultat, dass Seve Gat's von ihrem Trip bald nicht nur träumen muss. 

Seve Gat's hatte einen Traum. Einmal nach China reisen, auf der Chinesischen Mauer entlanggehen, die Natur erleben und Prachtsbauten entdecken. Doch der Kenianerin fehlte das nötige Kleingeld für einen Trip in die 9000 Kilometer entfernte Volksrepublik. Freunde halfen ihr dabei, ihren Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen, zumindest auf dem Papier. Photoshop sei Dank.

Sie photoshoppten Seve Gat's zunächst vor ein Flugzeug, das sie nach China bringen soll.

 

I have left the country to china

Posted by Seve Gat's on Montag, 29. Februar 2016


Dort angekommen gings - barfuss und im engen Kleid - auf eine waghalsige Wanderung,...

 

China... Nice place indeed. 的中文翻譯 | 英漢字典

Posted by Seve Gat's on Dienstag, 1. März 2016


...und später zur Chinesischen Mauer.

 

woow enjoying everything here

Posted by Seve Gat's on Mittwoch, 2. März 2016


An ihrem letzten Tag machte sie Halt auf dem Platz des Himmlischen Friedens, wo sie mit einer Touristengruppe posierte.

 

Last day of visit. Bye China.

Posted by Seve Gat's on Freitag, 4. März 2016


Die mehr oder weniger gelungenen Fotos verbreiteten sich im Netz wie im Lauffeuer. Auf einem Fake-Facebook-Profil liessen sich Nachahmer inspirieren und schickten Seve Gat's zum Beispiel auf den Mond:

 

Moon trip manenos...such a nice place.

Posted by Seve Gats on Montag, 7. März 2016


Die Original-Fotos stiessen aber auch auf das Interesse des kenianischen Unternehmers Sam Gichuru. «Ich liebe Menschen, die noch Träume haben. Ich bin auch ein Träumer und mein Traum ist es, dass du ein Flugticket nach Hong Kong oder Peking bekommst», schreibt er Seve Gat's in einem Post auf Facebook. Auch ihm fehle das Geld, um ihr die Reise zu finanzieren. «Doch ich habe viele Freunde.» Und Gichuru hat es geschafft und konnte der Bauerntochter die frohe Botschaft verkünden: «Sevelyn, wir haben genügend Geld gesammelt, um dich nach China zu schicken - Reise, Unterkunft im 4-Sterne-Hotel, Versicherung und Taschengeld inklusive. Vielleicht wirst du auch die kenianische Botschaft in China besuchen können.» 

Seve Gat's will im kommenden Sommer ihren Traum verwirklichen

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