Internationaler Tag des Glücks Because I'm happy!

Für die einen ist es leidenschaftlicher Sex, für die anderen ein Glas Wein an der Sonne oder einfach das Vogelgezwitscher. Es sind die kleinen, banalen Glücksmomente, die unser Leben so lebenswert machen. Zum Internationalen Tag des Glücks am 20. März machen wir Sie glücklich. Mit Musik und ein paar skurrilen Fakten zum Glück.
Glückliche Frau Internationaler Tag des Glücks
© iStockphoto

Haare auf, Arme raus und laut schreien: Ein Moment des Glücks! Geniessen Sie ihn - denn er hält nur zehn Sekunden, wie Wissenschaftler rausgefunden haben.

Lehnen Sie sich zurück, hören Sie sich die folgende Clips an - und geniessen Sie einfach. Denn: Diese Songs werden Sie glücklich machen! Das jedenfalls verspricht die Uno zum Internationalen Tag des Glücks. Sie liess Superstars wie Michael Douglas, Charlize Theron und Nicole Scherzinger eine Playlist mit Liedern erstellen, die sie happy machen.

Michael Douglas: «Zip-a-Dee-Doo-Dah» von James Baskett

Charlize Theron: «Every Teardrop is a Waterfall» von Coldplay

Nicole Scherzinger: «Three little birds» von Bob Marley

Hier gehts zur gesamten «glücklichsten Playlist der Welt».

Falls Sie sich nun nicht zufriedener als vorher fühlen - keine Angst, Sie sind nicht zwingend ein elender Pessimist. Glück ist nun einmal individuell. Was den einen Freude bereitet, muss die anderen noch lange nicht in Hochstimmung versetzen.

Wir haben zehn weitere interessante Fakten zum Glück, die uns helfen, ein bisschen glücklicher werden:

1. GELD MACHT NICHT GLÜCKLICH
Journalist und Moderator Gert Scobel hält in seinem Buch «Weisheit. Über das, was uns fehlt» fest: Glück hängt - sofern man nicht unter der Armutsgrenze lebt - nicht mit dem Einkommen oder dem Vermögen zusammen. Forschungen haben ergeben: Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Geld und Glück.

2. GLÜCK IST VERGÄNGLICH
Scobel zufolge beeinflussen grosse Lebensereignisse wie ein Lottogewinn, ein Ferrari oder die eigene Hochzeit die Glückseligkeit - allerdings nur für eine gewisse Zeit. Ungefähr sechs Monate bis zu einem Jahr. Anschliessend tritt das durchschnittliche Glücksgefühl von vorher wieder ein. Bei neugekauften Schuhen gehts sogar noch fixer... Zehn Sekunden dauert laut Forschern ein kurzer Glücksmoment.

3. JEDEN TAG EINE GUTE TAT
Wer freiwillig anderen hilft, erhält eine Extra-Portion Glückshormone. Die Wissenschaft nennt dieses Phänomen «Helper's High».

4. ZWEI KINDER - NICHT MEHR UND NICHT WENIGER
Dass Nachwuchs happy macht, ist wohl unbestritten. Das Spannende: Zwei Kinder beglücken offenbar mehr als eins oder drei. Das fanden Wissenschaftler in Deutschland heraus.

5. DIE BENEIDENSWERTESTEN MENSCHEN
Der «Happy Planet»-Index (HPI) misst Lebenszufriedenheit, Lebenserwartung und ökologischen Fussabdruck eines Landes. Demnach leben in Costa Rica die glücklichsten Menschen (HPI 64.0). Auf Platz zwei sind die Vietnamesen (60.4), dann folgen die Kolumbianer (59.8). Wir Schweizer? Gar nicht mal so mies: Mit 50.3 HPI-Punkten landen wir auf dem 31. Rang von 151 bewerteten Ländern.

6. HIER WOHNT DAS GLÜCK
Luzern hat die glücklichsten Einwohner, das sagt eine aktuelle Studie, die im Auftrag der Zurich-Versicherung gemacht wurde. Am zweitglücklichsten sind die Zürcher, dann kommen die St. Galler. Auf dem letzten Platz landet dieses Jahr der Kanton Basel-Stadt. Machen Sie Ihren persönlichen Glückstest hier.

7. MORGENSTUND HAT GOLD IM MUND
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben - die Redewendung kommt nicht von ungefähr. Fühaufsteher sollen tatsächlich zufriedener sein als Langschläfer. Wieso? Weil die biologische Uhr der nachtaktiven Menschen nicht mit den Anforderungen des Alltags übereinstimmt, wie das US-Wissenschaftsmagazin «Emotion» weiss.

8. LERNEN, GLÜCKLICH ZU SEIN
Der Psychologe Frank Neumann hat über die sogenannte «Wohlfühl-Intelligenz» geschrieben. Will heissen: Wir besitzen eine kleinere oder grössere Fähigkeit, uns Gutes zu tun und glücklich zu machen. Dazu gehört, mit sich selbst im Reinen zu sein und sich nicht mit den anderen zu vergleichen. Auch ist wichtig, zu wissen, wie man am besten entpsannt. Und wir sollten das Glück selektionieren, also nicht immer sofort danach greifen, wenn sich die Möglichkeit bietet. Klingt logisch: Wer immer schönes Wetter hat, schätzt die Sonne ja irgendwann auch nicht mehr.

9. ROCK BEFLÜGELT
Klassische Musik à la Mozart beruhigt und macht zufrieden. Sollte man meinen. Laut israelischen Wissenschaftlern sollten Sie jedoch lieber Rock oder sogar Metal hören - dann werden Sie glücklicher.

10. ZU VIEL DES GUTEN
Achtung vor zu viel Happyness! Ein Forscheteam der University of Virginia hat nämlich herausgefunden, dass zu viel Glück auch nicht glücklich macht. Wer häufig Positives erlebt, lässt sich von negatvien Erfahrungen schneller beeinflussen. Weil sie intensiver wahrgenommen werden.

Na, sind Sie schon ein bisschen glücklicher? Spätestens, nachdem Sie sich das folgende Video angesehen haben, werden sies sein. Und sonst ist Ihnen wirklich nicht mehr zu helfen. Wir wünschen einen happy Glückstag!

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