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Sie frieren jetzt schon in der Schweiz?
Im kältesten Dorf der Welt wirds bis minus 70 Grad!
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Für die Bewohner von Oimjakon wären die aktuellen Schweizer Temperaturen wohl fast schon sommerlich. Das sibirische Dorf gilt offiziell als das kälteste der Welt. Unsere Bewunderung gilt den rund 500 Einwohnern. Für alle hierzulande gilt: So schlimm ist unser Winter ja gar nicht!

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Minus 72,1 Grad war die kälteste je gemessene Temperatur in Oimjakon. Aber auch die Normaltemperaturen machen Eindruck: Im Januar herrschen im sibirischen Dorf im Durchschnitt minus 50 Grad. Damit gilt Oimjakon als das kälteste Dorf der Welt. schweizer-illustrierte.ch
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Landschaftlich sorgen die Tiefsttemperaturen zwar für wunderschöne Ansichten. Die rund 500 Einwohner aber stellen sie vor grosse Herausforderungen. schweizer-illustrierte.ch
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Angefangen bei den Hausinstallationen: Da die Leitungen meist schnell einfrieren, verfügen die meisten Haushalte über ein Plumpsklo in einem Toilettenhäuschen ausserhalb des Gebäudes. schweizer-illustrierte.ch
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Geheizt wird auch heute noch mehrheitlich mit Kohle oder Holz. Und weil in dieser Umgebung kaum etwas wächst, gibts vor allem Rentier- oder Pferdefleisch zu essen, wie die «Dailymail» schreibt. schweizer-illustrierte.ch
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Ein weiteres Problem: Was draussen bleibt, gefriert innerhalb weniger Minuten. Die Autos lassen die Einwohner im Winter deshalb einfach die ganze Zeit laufen. Aus Angst, dass sie nicht mehr anspringen, sobald der Motor einmal ausgeschaltet ist. schweizer-illustrierte.ch
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Auch der Boden ist im Winter steinhart gefroren, weshalb dieser bei Bauarbeiten aber auch zum Ausheben von Gräbern zuerst mit Kohle gewärmt werden muss. schweizer-illustrierte.ch
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Entstanden ist das Dorf in den 20er-Jahren als Zwischenstopp für Rentierzüchter, deren Herden bei einer nahen Thermalquelle mit fliessendem Wasser verpflegt werden konnten. schweizer-illustrierte.ch
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Heute dienen diese Quellen unter anderem zur Versorgung der Kühe. Neben der Viehzucht leben die Menschen in Oimjakon hauptsächlich vom Eisfischen, Jagen und von den wenigen Touristen, die sich ins russische Dorf verirren. schweizer-illustrierte.ch
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Während die eisige Atmosphäre für die Touristen eine Attraktion ist, ist es für die Lokalbevölkerung nichts Besonderes mehr. Die Schule beispielsweise fällt erst bei Temperaturen von unter -50 Grad aus. Ansonsten gilt einfach: Warm anziehen und nicht zu lange im Freien verweilen, ob für Mensch oder... schweizer-illustrierte.ch
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...Tier. Übrigens: Es ist nicht immer so kalt in Oimjakon. So kann es im Sommer durchaus auch einmal über 30 Grad warm werden. Also durchhalten, irgendwann wird es fast überall wieder wärmer. schweizer-illustrierte.ch