Weil sich Zuschauer über ihr sexy Kleid beschwerten Wetterfee muss sich im Live-TV warm anziehen

Der Schuss ging wohl nach hinten loss. Eine US-Moderatorin bekommt von einem Kollegen während der Moderation eine Jacke gereicht, weil ihr Kleid zu freizügig sei. Was für ihn ein Scherz war, endete in einem grossen Shitstorm.

Alles beginnt mit Kommentaren, die beim TV-Sender eingehen, während Liberté Chan in einem sexy Pailletten-Kleid live das Wetter moderiert. «Liberté Chans Kleid ist total unpassend, sie sieht aus, als hätte sie es von einer Cocktail-Party nicht mehr nach Hause geschafft», moniert ein Zuschauer. Chans Kollege Chris Burrous nutzt die Gelegenheit für einen kleinen Scherz und reicht ihr während ihrer Moderation eine graue Strickjacke.

Chans Reaktion: «Was ist los? Du willst, dass ich das anziehe? Warum? Weil es kalt ist?» - «Wir erhalten viele E-Mails» ertönt es aus dem Off. «Was? Wirklich? Ich schaue jetzt aus wie eine Bibliothekarin.»

Burrous kassiert daraufhin einen Shitstorm im Netz, dem Sender wird Sexismus und Prüderie vorgeworfen. Wenig später entschuldigt sich der Kollege für sein Verhalten. Auf Twitter schreibt er: «Wir sind sehr enge Freunde. Ich erlaubte mir nur einen Scherz, aber ich sehe ein, dass das etwas harsch wirkte. Es tut mir leid.»

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Liberté Chan im Live-TV etwas überziehen muss. Vor wenigen Monaten lag es allerdings nicht daran, dass ihr Kleid den TV-Zuschauern zu freizügig war. Vielmehr wurde sie eins mit dem Hintergrund, weil ihr grün-blaues Kleid ungeeignet für den Green-Screen war.

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