«Oh Gott, lass mich sterben!» Mann erleidet Höllenqualen auf High Heels

Brandon Cohen sieht Frauen auf High Heels jetzt mit anderen Augen. Der amerikanische Journalist ist selbst einen Tag lang auf 10-Zentimeter-Absätzen durch Los Angeles gestöckelt und liess sich dabei filmen. Er musste das Experiment vorzeitig abbrechen.
Mann auf High Heels Experiment Brandon Cohen
© Screenshot Youtube.com

Man könnte fast schon Mitleid mit ihm haben... Brandon Cohen stöckelt auf hohen Hacken durch L.A. - ganz zur Belustigung der Passanten.

Mit geschwollenen Füssen und unsäglichen Schmerzen schleppt sich Brandon Cohen durch die Strassen von Los Angeles, muss immer wieder stoppen und durchatmen. «Ich will sterben, lass mich sterben», winselt der Journalist, der die Website «ProBible» betreibt. Schuld an seiner Misere sind die Schuhe an seinen Füssen. Brandon Cohen trägt für ein Video-Experiment einen Tag lang Mörder-Stilettos mit Absätzen von rund zehn Zentimeter.

Grund für den Selbsttest: die Diskussion um den aktuellen Streifen «Jurassic World», in dem Schauspielerin Bryce Dallas in hohen Hacken von Dinosaurier-Kampf zu Dinosaurier-Kampf rennt, ohne mit der Wimper zu zucken. Und: Cohens Vorurteile. «Für mich gibts nichts abstossenderes als eine Frau, die barfuss auf der Strasse geht und ihre Heels in der Hand trägt», stellt er klar. «Egal wie schmerzhaft das ist, nur ein Obdachloser würde mit seinen blanken Füssen ein Trottoir in einer Stadt berühren.» Er sollte noch eines Besseren belehrt werden...

Der Anfang vom Ende startet um 8.30 Uhr. Zu Hause tauscht Cohen seine flachen Treter gegen die High Heels aus und begibt sich zur Arbeit. «Ich habe bereits so grosse Schmerzen, es ist erstaunlich», klagt er schon auf dem Weg zum Lift. Später, am Kaffeeautomaten, ist sein Gesicht schmerzverzerrt, doch noch ist er zuversichtlich, den Tag zu überstehen. Beim Kaffee nach dem Mittagessen muss er sich schon auf die Kühlhaube seines Autos stützen, um nicht umzufallen. Und am Nachmittag wird seine Gangart zusehends langsamer und schwankender. «Schöne Schuhe, Sissy», ist nur einer der Kommentare der amüsierten Passanten. Immer wieder schiessen die Leute Fotos von Cohens erbärmlichen Anblick, eine Horde japanischer Touristinnen verfolgt ihn gar kichernd.

Um 19.15 Uhr ist Schluss mit lustig. Cohen wollte eigentlich noch tanzen gehen, gibt aber Forfait. Sein Fazit: «Es war der schlimmste Tag meines Lebens.»

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