Oxford-Kalender Nackte Studenten für den guten Zweck

70 Sportstudenten liessen gemeinsam die Hüllen fallen. Aber nicht einfach so: Die Oxford-Hochschüler tatens für einen Kalender. Dessen Verkaufserlös geht an verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen.
Studenten Oxford nackt
© Toby Mather

Die muskulösen Athleten machen nicht nur auf dem Sportplatz, sondern auch im Schwarz-Weiss-Kalender der Uni Oxford eine gute Figur.

Menschen, die sich für karitative Dienste vor der Kamera ausziehen, sind an sich nichts Neues. Dass sich Studenten, die normalerweise zusammen im Vorlesungsaal sitzen, gemeinsam ablichten lassen, ist dann doch speziell. Die Studierenden der britischen Oxford-Universität haben diesen Schritt gewagt. Aber nicht alle Akademiker durften am Fotoshooting teilnehmen, sondern nur 70 Sportstudenten. Der junge Fotograf Toby Mather, 20, hat die nackten Amateur-Models abgelichtet. «Die Studenten waren überhaupt nicht nervös, es hat ihnen sogar sehr viel Spass gemacht», berichtet er SI online. Und er betont: Natürlich habe er weggeschaut, als sich die Damen ausgezogen und positiniert hätten. «Hinsehen durfte ich erst wieder als alle bereit standen.» 

Offenbar konnten die Amateur-Aktmodels ihre Unsicherheit vor dem Fotografen gut verbergen. Grace Segall, die für ein Foto splitterfasernackt mit dem Fechtstab auf eine Gegnerin zielte, hatte nämlich sehr wohl ein mulmiges Gefühl. Im Interview mit «Daily Mail» schildert sie: «Es war nervenaufreibend und wir hatten alle ein Kribbeln im Bauch. Zum Glück ging alles relativ schnell.» Neben dem Fechten wurden die jungen Leute unter anderem beim Tennis-, Hockey-, Rugby-, Squashspielen und Schwimmen fotografiert.

Oxford Nacktkalender
© Toby Mather

Fechten kann ja richtig sexy aussehen.

Der Erlös aus dem Verkauf des Nacktkalenders 2014 soll zwischen vier verschiedenen Hilfsorganisationen aufgeteilt werden: Zwei davon werden britischen, die anderen zwei internationalen Projekten zugutekommen. Der gute Zweck und der Spass am fotografiert werden standen für die Teilnehmer im Vordergrund: «Ich habe bei diesem Kalender mitgemacht, weil es eine lustige und unkonventionelle Art ist, Geld für Hilfswerke zu sammeln», sagt Studentin Rebecca Bibb. Knapp zwei Monate hat die Arbeit am Fotoprojekt gedauert. Der Kalender ist ab sofort zu einem Preis von 15 Franken online erhältlich.

Cover des Oxford Nacktkalenders
© Toby Mather

Das Cover des Kalenders lässt sich schon mal sehen.

 

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