«Pink Helmet Posse» Diese Prinzessinnen erobern die Halfpipe

Im Skatepark sind sie unbeliebt, im Internet dafür schon Stars: Die drei sechsjährigen Mädchen Bella, Sierra und Relz zeigen, dass nicht nur harte Jungs in die Halfpipe gehören.
Pink Helmet Posse: Drei Mädchen fahren Skateboard
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Sierra, Relz und Bella bringen im Skatepark Farbe ins Spiel. Sie haben keine Angst vor den grossen Jungs.

Glitzer-Nagellack und pinke Kleidchen: Bella Kenworth, Sierra Kerr und Relz Murphy sind drei typische, sechsjährige, amerikanische Mädchen, die es lieben, Prinzessin zu spielen. Einem Klischee entsprechen sie trotzdem nicht. Denn das Trio teilt eine gemeinsame Leidenschaft: Sie nennen sich «Pink Helmet Posse» und flitzen umgeben von coolen Jungs mit ihren rosa Skateboards und pinken Helmen der Halfpipe entlang.

Mädchen und Skateboarden? Die Jungs finden das doof. Besonders weil einer davon der grosse Bruder eines der Mädchen ist. «Wenn das Prinzessinnen sind, dann würde ich am liebsten mit einer Rakete die Schlösser in die Luft jagen», meint er im Interview mit den Dokumentarfilmern der «New York Times». Die Antwort der kleinen Relz: «Wenn die Jungs das tun, schlage ich sie tot». Sagts und vermöbelt ein pinkes Plüsch-Glitzer-Einhorn.

Ja, die drei kleinen Mädchen mit den rosa Helmen sind taff. Sie haben keine Angst vor den Jungs im Skatepark. Seelenruhig fahren sie ihre Runden und üben Tricks in der Halfpipe. Zwischendurch setzen sie sich auf ein Hindernis und lackieren ihre Nägel. Dass Skateboarden ein Jungs-Sport sein soll, darüber können die Sechsjährigen nur lachen. «Wir wollen Profi-Skaterinnen werden», sagen sie einstimmig.

Seit die Kurzdokumentation «The Gnarly Pink» von Kristelle Laroche und Ben Mullinkosson ausgestrahlt worden ist, folgen den Mädchen auf Instagram schon fast 5000 Personen. Auf ihrer Website zeigen sie Basis-Tricks. Das Ziel der drei kleinen Sportlerinnen? Sie möchten andere Mädchen animieren, ebenfalls Skateboard zu fahren.

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