Beziehungskiller «Pokémon Go» Den Partner freuts nicht immer

Das Pokémon-Fieber ist ausgebrochen. So viel Spass das Spiel aber auch macht, es gibt auch einige Tücken. So leiden anscheinend nicht nur die Handyakkus der Fans, sondern auch ihre Beziehungen, die realen. Gleichzeitig scheinen immer mehr Eltern etwas verwundert zu sein über die plötzlichen Outdoor-Aktivitäten ihrer Teenager.
Pokemon Go Beziehungskiller
© Getty Images

«Pokémon» gibt es seit den 90er-Jahren und basiert auf der gleichnamigen Anime-Serie. Mit der Neuausgabe «Pokémon Go» hat Nintendo jetzt einen Volltreffer gelandet.

Früher konnten die Pokémons zuhause mit dem Gameboy gefangen werden, damals in den 90er-Jahren. Heute benötigt man dazu ein Smartphone. Und muss erst noch das Haus verlassen, um so viele Tierchen wie möglich zu sammeln. Das neuste Trendspiel «Pokémon Go», das Normalos wie Stars begeistert, strapaziert dabei nicht nur den Handyakku, sondern auch so einige Beziehungen, wie die «Daily Mail» berichtet.

Wie nur ziehe ich die Aufmerksamkeit meines Freundes wieder auf mich, wenn er nur noch «Pokémon Go» spielt? Das fragen sich wohl zurzeit so einige Frauen. Vielleicht mit Pokémon-Unterwäsche? «Wenn dein Freund süchtig nach Pokémon Go› ist und du versuchst, dass er nach Hause kommt und dir Aufmerksamkeit schenkt», schreibt diese junge Frau zu ihrem Selfie.


Dieser Mann sieht die positiven Seiten. Jetzt da die Herren eine Outdoor-Beschäftigung haben, werden sie sich wohl kaum mehr darüber beschweren, mit der Freundin shoppen zu gehen


Es sind aber bei weitem nicht nur Männer, die vom Spiel angefressen sind. «Ich hatte vor ‹Pokémon Go› mal eine Freundin.» Jetzt fahre diese nur noch in der Nachbarschaft herum, um 5 Uhr morgens, und suche Vulnona, so der Name eines Pokémons.


Auch die Freundin dieses Herrn scheint sehr ambitioniert zu sein, wenn es um das Fangen der Taschenmonster geht. «Wenn deine Freundin damit droht, Schluss zu machen, falls du versuchst, das Pokémon vor ihr zu fangen.»


In manchen Beziehungen ist das Spiel aber auch zu einem gemeinsamen Hobby geworden. Wenn sich nur beide an die Abmachungen halten würden. Der Freund dieser jungen Frau war sauer, weil sie ohne ihn «trainiert» habe:


Auch Mütter haben so ihre Schwierigkeiten, das Verhalten ihrer Kinder rund ums Spiel nachzuvollziehen. Vor allem nächtliche Spaziergänge machen die Mamas - verständlicherweise - besonders skeptisch: «Ähm, meine Mum denkt, ich laufe von zuhause weg, aber ich gehe nur Pokémons suchen.»


Sogar der Beginn einer Sucht wird vermutet. «Mama dachte, es sei komisch, dass ich spazieren gehen wollte. Ich musste ihr sagen, dass es für ‹Pokémon Go› war. Nicht, dass sie denkt, es sei für Drogen.»

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