«Hidden Cash» Anonymer Wohltäter macht Schnitzeljagd aus Dollar-Noten

In San Francisco ist ein regelrechter Goldrausch ausgebrochen: Weil ein Unbekannter in der ganzen Stadt Bargeld versteckt, begeben sich die Einwohner auf eine Schnitzeljagd. Die Hinweise dazu liefert der Wohltäter auf Twitter.
Teaser Hidden-Cash-Wohltäter schickt Stadt auf Schnitzeljagd
© Via Twitter.com

In San Franciso liegt das Geld buchstäblich auf der Strasse: Ein unbekannter Selfmade-Millionär versteckt in der ganzen Stadt Dollar-Noten.

Liebe Schweizer Millionäre, wenn Sie nicht wissen, wohin mit Ihrem Geld, dann hätten wir da eine tolle Idee: Verstecken Sie es doch einfach mal und geben Sie die nötigen Anhaltspunkte, wo man es am besten findet. Das macht nicht nur Sie, sondern auch die Finder glücklich. Sie wollen einen Beweis? Dann schauen Sie sich doch mal den Twitter-Account von @HiddenCash an. Dort kriegen sich Menschen vor lauter unerwartetem Geldsegen gar nicht mehr ein. 

Seit vergangenem Freitag versteckt nämlich ein anonymer Mann in San Francisco Bargeld unter Spielplatzbänken, in Parkuhren, Plattenläden oder auf abgelegenen Baustellen: 100-Dollar- oder mehrere 20er-Noten. Das meist in Couverts, auf denen die Menschen dann aufgefordert werden, @HiddenCash anzutwittern. Auf diesem Profil finden sich auch die Hinweise darüber, wo der Wohltäter unterwegs war und wo der nächste Geldsegen zu erwarten ist. 

Wer hinter der Schnitzeljagd steckt, ist unklar. Der edle Spender meldete sich allerdings bei Thebolditalic.com, um auf seine Aktion aufmerksam zu machen. Er sei ein Immobilienmakler, der gemeinsam mit einem Freund auf die Idee des Versteckspiels gekommen sei. «Ich habe in den vergangenen Jahren Millionen von Dollar gemacht. Mehr, als ich mir je erträumt habe», wird der Gönner auf dem bekannten Stadtblog zitiert. «Aber viele meiner Freunde oder Mitarbeiter können sich in der Bay Area nicht mal ein bescheidenes Häuschen leisten.» Das habe ihn nachdenklich gestimmt und dazu veranlasst, sein Vermögen nicht nur durch wohltätige Spenden, sondern auf eine lustige und kreative Art und Weise loszuwerden. Ein oder zwei Mal pro Woche wird er daher Geld verteilen, ein Ende der Aktion sei nicht in Sicht.

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