Studie beweist: Sonne macht heiss Nach der WM ist vor dem Sommerflirt: nichts wie raus!

Endlich keine durchgeplanten Fussball-WM-Abende mehr! Und endlich wieder Sonne! Darüber dürften sich vor allem Singles freuen. Denn: Schönes Wetter macht nicht nur glücklicher, sondern auch flirtwilliger. Zumindest in Frankreich. 
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Nichts wie raus! Bei Sonne steigen die Flirtchancen für Männer...

Fast ein Viertel Erfolgsquote beim Sammeln von Telefonnummern in der Fussgängerzone: Dieses Traumergebnis erreichten Männer als Testpersonen bei einer Studie des Sozialpsychologen Nicolas Guégue, Professor an der Universität Bretagne-Sud. Jedoch nur bei schönem Wetter. War der Himmel bewölkt, hatten nur 14 Prozent der Männer Erfolg. Mit diesem und weiteren Versuchen wollte Guégue aufzeigen, wie das zwischenmenschliche Verhalten durch das Wetter beeinflusst wird. Und das nicht nur beim Flirten. Bei schönem Wetter lassen sich Leute auch eher von einem Lächeln anstecken oder nehmen einen Anhalter mit.

Guégue ist nicht der erste, der auf diese Resultate kommt. Bereits in früheren Studien wurde der positive Einfluss von Sonnenlicht auf die zwischenmenschlichen Beziehungen bewiesen. Je mehr Sonnenlicht in die Augen kommt, desto hilfsbereiter sind Menschen beispielsweise auch. Das zeigte eine Studie der Universität Toronto. Trugen Menschen eine Sonnenbrille, zeigten sie sich weniger hilfsbereit. Auch im Versuch von Guégue brachten die meisten Passanten bei Sonnenschein eine fallengelassene Banknote zurück. Bei bewölktem Himmel reagierten weniger Personen.

RAUS ZUM FLIRTEN
Nach der Schlecht-Wetter-Phase der letzten Tage nun also wieder nichts wie raus zum Flirten? So anspornend die Studie von Guégue auch klingt: die Anwendung auf Alltagssituationen schränkt der Forscher gleich selbst wieder ein. Einerseits könne er mit diesem Versuch nicht zeigen, ob die Sonne wirklich auf die Flirtwilligkeit der Frauen Einfluss hatte - oder doch eher auf die Flirt-Fähigkeit der 20-jährigen, gut aussehenden Männer. Auch wurden Faktoren wie Luftfeuchtigkeit oder Windstärke nicht gemessen. Und: Vielleicht sei für das Ergebnis auch wichtig, dass der Versuch durch Franzosen durchgeführt wurde.

NICHT VERZAGEN!
Einschränkungen hin oder her, sicher ist: wer es nicht probiert, hat garantiert keinen Erfolg. Und sollte dies mit dem schönen Wetter und den flirtenden Männern nicht funktionieren - auch die Frauen können schliesslich die Initiative ergreifen. Vielleicht funktionierts mit diesen Tipps von «Bravo»:

  • «Jungs flirten total gerne mit Mädchen» weiss «Bravo» zu berichten. Manchmal getrauen sie sich jedoch nicht. Wer offen und positiv auftritt, schüchtert bestimmt auch erwachsene Männer weniger ein.
  • Augenkontakt ist meist der erste Anknüpfungspunkt. Bei grellem Sonnenlicht durch die Sonnenbrille vielleicht etwas erschwert, aber trotzdem einen Versuch wert.
  • Auf das Äussere achten: Das soll nicht heissen, dass das Äussere alles ist. Ein gepflegtes Erscheinen ist beim Flirten jedoch bestimmt nicht hinderlich.
  • Übung macht die Meisterin: Wahrscheinlich fast der beste Tipp. Deshalb raus an die Sonne zum Flirten - vielleicht wartet schon heute der Ryan Gosling oder George Clooney von nebenan?

Und wenn alles nichts nützt: Die Single-Phase lässt sich auch alleine zufrieden geniessen. Prominente Beispiele? Nach ihrer Scheidung von Brad Pitt 2005 erklärte Jennifer Aniston gegenüber dem «Daily Mirror», dass sie eine super Beziehung zu sich selber habe: «Ich habe einen tollen Job, eine tolle Familie und super Freunde. Ich bin gesund und ich liebe, was ich mache.» Ähnlich klang es bei Miranda Kerr nach ihrer Scheidung von Orlando Bloom gegenüber dem britischen «GQ»-Magazin: «Jetzt ist meine Zeit um Spass zu haben!»

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