Telekom diskutiert 8 Monate auf Twitter Das schrägste Kundendienstgespräch aller Zeiten

Via Twitter hat sich Daniel Kempkens wegen eines technischen Problems an die deutsche Telekom gewendet. Und startete damit das längste Kundendienstgespräch, das man sich vorstellen kann.

Alles beginnt im April 2014, als Daniel Kempkens sich auf Twitter beschwert, dass die Telekom erst nach zwei Wochen auf seine Anfrage reagiert hat:


Was scherzhaft startet, zieht sich hin...


...über Wochen...


Kempkens bleibt hartnäckig, fragt regelmässig nach, bis sich Ende Mai jemand aus der Community einschaltet:


Er soll Recht behalten. Die Wochen ziehen dahin, der Kundendienst vertröstet und der Kunde nervt sich:


Sie denken, Kempkens scherzt? Er ist leider ziemlich gut mit seiner Prognose, wenn auch etwas zu optimistisch. Ganze 5!!! Monate herrscht nämlich Funkstille...


«Die Lösung des Problems liegt leid nicht in unserer Hand»?!?!? @nifoc gibt trotzdem nicht auf,...


...aber er braucht ja auch nur noch ganz wenig Geduld.


Drei Tage später:


Und jetzt Achtung!


Hey easy, Kempkens, einfach mal ein wenig Zeit geben jetzt!


Am 11. Dezember 2014 - ganze acht Monate später also - endet das Hin und Her zwischen den Parteien. Daniel Kempkens informiert, dass die Telekom angerufen habe und versucht, das Problem zu lösen. Sie habens am Ende übrigens auch geschafft. Und falls noch jemand verstehen möchte, was eigentlich das Problem war - die Telekom hat extra einen Blog dazu geschrieben: «Im Folgenden versuchen wir Licht in eine komplexere, technische Angelegenheit zu bringen, die sich im Zuge einer Kommunikation zwischen unserem Kunden Daniel Kempkens und uns ergeben hat.»

Ach ja, der «Telekom hilf»-Leiter hat sich dann auch noch via Video entschuldigt. Und die Kommentarfunktion dazu vorsorglich mal blockiert...

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