«Wollt ihr mich ver*******, Zara?» «Love your curves»- Kampagne geht so richtig in die Hose

Der Begriff «Body Positivity» ist in der Mode schon seit längerer Zeit ein grosses Thema. Mittlerweile sehen auch Kleider-Riesen darin eine lukrative Geschäftsmöglichkeit. Die Kampagne, die die spanische Modekette «Zara» kürzlich lancierte, ging aber nach hinten los.

Models wie Ashley Graham, 28, die ihre Kurven feiern, sind gerade richtig in. Die grossen Modeketten haben längst erkannt, dass sich mit Body Positivity gutes Geld verdienen lässt. Klar, dass auch Modehäuser wie Zara auf den Zug aufspringen wollen. Vor einigen Tagen veröffentlichte das spanische Unternehmen eine Werbekampagne, die auch kurvige Frauen ansprechen sollte. Das Bild zeigt zwei Models, daneben die Aufforderung «love your curves», also «liebe deine Kurven». Das Problem: Bei den beiden Models in der Werbung sucht man die Kurven vergebens.


Eine der ersten, die sich darüber echauffierte, war die irische Radio-Moderatorin Muireann O'Connell. Sie entdeckte das Schild in einem Zara-Laden, wo sie ein Foto davon twitterte mit den Worten: «Wollt ihr mich verar*****, Zara?»


Ihr Tweet wurde innert kürzester Zeit mehr als 13'000 Mal geteilt und inspirierte viele User, ihrem Ärger Luft zu machen. Diese Nutzerin schreibt etwa: «Hey Zara, ich und einige meiner Freundinnen haben so richtige Kurven...»


Die beiden folgenden Frauen bieten sich gleich selbst als Models an: «Lieber Zara, wir haben gehört, ihr sucht verzweifelt kurvige Models. Dürften wir uns sonst anbieten?»


Diese Twitter-Userin sieht den Vorteil an der Situation:


Auch diese Nutzerin ist mit der Werbung gar nicht einverstanden:


Muriann O'Connell, deren Tweet den Shitstorm lostrat, äussert sich weiter auf Twitter und erklärt sich: «Kann ich einfach sagen, dass das nichts mit den Models zu tun hat? Es sind die Marketing-Leute, die ein verfälschtes Bild haben und ihre Aufgabe versauten


Zara hat sich noch nicht dazu geäussert.

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