Mitsubishi Outlander Abgespeckt und innovativ

Mitsubishi hat seinen Crossover Outlander von Grund auf erneuert. Die dritte Generation ist variabler und leichter. Und startet nächstes Jahr zudem auch mit Plug-in-Hybrid-Antrieb.
Elegant: Der Mitsubishi Outlander mit dem neuen Frontdesign wirkt klar moderner und glänzt zudem im Innern durch mehr Variabilität und Platz.
Elegant: Der Mitsubishi Outlander mit dem neuen Frontdesign wirkt klar moderner und glänzt zudem im Innern durch mehr Variabilität und Platz.

 Wir haben den neuen Outlander um bis zu 110 Kilo abgespeckt», erläutert Daniel Nacass von Mitsubishi Europe. «Denn weniger Gewicht bedeutet auch weniger Verbrauch. Daher musste etwa das Sitzsystem einem leichteren und zudem variableren weichen.» Netter Nebeneffekt dieser Massnahme: Trotz identischen Aussenmassen ist der Fünf- oder Siebensitzer so deutlich geräumiger geworden. Die maximale Ladelänge stieg um 33 Zentimeter auf 1,69 Meter, und das Kofferraumvolumen beträgt neu 591 bis 1022 Liter. Doch nicht nur praktischer, auch wertiger ist das Interieur geworden – nicht zuletzt dank Softtouch-Plastik.

Aussen gefällt der Japaner mit filigranerem Kühlergrill, neuen Stossfängern sowie Leuchten. Beim Antrieb hat man vorerst die Wahl zwischen einem 2,0-Liter-Benziner und einem 2,2-Liter-Diesel. Letzterer dürfte die bessere Wahl sein, da das laufruhige Aggregat mit seiner Durchzugskraft den abgespeckten Crossover locker auf Touren bringt. Das geringere Gewicht macht sich auch bei Fahrkomfort und Handling positiv bemerkbar. «Neben neuen Assistenzsystemen wie adaptivem Tempomaten, Spurhalteassistenten und City-Notbremsefunktion haben wir natürlich auch am Allradsystem gearbeitet», erklärt Nacass weiter.

Neu wählt der Fahrer die drei Modi des 4×4-Antriebs dabei über eine grosse Taste neben der Handbremse statt einen Drehschalter. Je nach Modus werden dann 50, 55 oder maximal 60 Prozent der Antriebskraft auf die Hinterachse übertragen. Spannend zudem: Im zweiten Halbjahr 2013 wird Mitsubishi eine Plug-in-Hybrid-Variante mit einer Kombination aus Benzin- und zwei Elektromotoren lancieren. Nacass verrät: «Sie wird eine Reichweite von 800 Kilometern schaffen und nur 50 g/km CO2 ausstossen.»

Auch interessant