Ford Kuga Auf zu neuen Ufern

Nach vier Jahren Erfolg in Europa will der Ford Kuga künftig als WELTAUTO auch in Amerika und Asien die Verkaufshitparade stürmen. Dazu wurde der kompakte SUV komplett überarbeitet.
Welteroberer: Der etwas längere, technisch und optisch stark überarbeitete Ford Kuga muss nun die verschiedenen Vorlieben in Europa, den USA und Asien unter einen Hut bringen.
Welteroberer: Der etwas längere, technisch und optisch stark überarbeitete Ford Kuga muss nun die verschiedenen Vorlieben in Europa, den USA und Asien unter einen Hut bringen.

Das Segment der kompakten Offroader boomt. Allein in den letzten vier Jahren legte es in Europa um 40 Prozent zu. Auch seit vier Jahren wird der Ford Kuga in Europa gebaut und verkauft. Und mit einem Absatz von über 300 000 Stück entwickelte sich der sportlich anmutende Kompakt-SUV schnell zum Bestseller. Was für Europa gut ist, müsste auch auf weiteren Märkten funktionieren, sagte man sich bei Ford. Und entschied, den Kuga grundlegend zu überarbeiten und das Auto neben Europa auch in Amerika sowie Asien zu fertigen und zu verkaufen. Das Experiment ist bereits erfolgreich gestartet. «In Amerika», weiss der verantwortliche Chefingenieur Michael Nentwig, «verkauft sich der neue Kuga seit einem halben Jahr unter der Bezeichnung Escape hervorragend.» Um zum Weltauto zu reifen, musste der Kuga neu aufgelegt werden. «Allein um die unterschiedlichen Crashvorschriften in Europa und den USA mit der Maximalnote zu erfüllen, wurden Anpassungen im Front- und Heckbereich nötig», erklärt Nentwig. Resultat: Der neue Kuga ist über acht Zentimeter länger (4,52 Meter), aber vier Millimeter schmaler und bietet acht Millimeter weniger Bodenfreiheit als der Vorgänger. Der prägnante und sportliche Heckdiffusor musste zugunsten einer niedrigeren Ladekante weichen. Nentwig findet: «Der neue Kuga sieht nun mehr nach Premium aus.»

Erste Probefahrten zeigen, dass der neue Kuga deutlich leiser und trotz den etwas grösseren Proportionen dank besserer Lenkung und geringerem Lenkeinschlag handlicher wirkt. Überzeugen konnte zudem das von Ford neu selbst entwickelte und noch schneller regelnde Allradsystem, die vom Focus her bekannten Sicherheitsfeatures und der nun noch etwas sparsamere 2,2-Liter-Diesel mit 163 PS. Was aber für viele wohl die positivste Nachricht sein dürfte: Der neue Kuga ist nicht etwa teurer, sondern gar etwas günstiger als sein Vorgänger.

 

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