Solothurner Filmtage Bester Kurzfilm von Eileen Hofer

Die Zürcherin, die schon mit ihrem letzten Kurzfilm «Racines» Erfolge in Serie feierte, erntet jetzt auch für ihr neues Werk «Le deuil de la cigogne joyeuse» Lorbeeren.
Eingangsbereich des Landhaussaales an den 45. Solothurner Filmtagen in Solothurn 2010.
© Keystone Eingangsbereich des Landhaussaales an den 45. Solothurner Filmtagen in Solothurn 2010.

Die Auszeichnung der Urheberrechtsgesellschaften SSA und SUISSIMAGE für den besten Kurzfilm ist mit 15'000 Franken dotiert. Das 15-minütige Werk der 1976 geborenen Regisseurin handelt von einem Paar, in den 70er Jahren überstürzt aus dem kriegszerstörten Beirut ausreisen muss.

«Le deuil de la cigogne joyeuse» (etwa: «Die Trauer des fröhlichen Schwans») ist Libanon gewidmet, «dem Land, in dem ich hätte geboren werden sollen», wie Hofer schreibt. Sie ist türkisch-libanesischer Herkunft.

Den SSA/SUISSIMAGE-Trickfilmwettbewerb entschied der Genfer Michel Dufourd für sich. Er überzeugte das Publikum, das den mit 7000 Franken dotierten Preis verlieh, mit seinem Beitrag «Frère Benoît». In Dufourds Film veranstaltet ein tollpatschiger Mönch ungewollt eine Schaumparty in seiner strengen Kirche.

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