Check-up Statt Verzicht purer Genuss

Mediterrane Ernährung fürs Herz, Zuckerverzicht, Rezepte für schöne Haut und Sinnliches gegen Frauenleiden – das richtige Essen hilft.
Statt Verzicht purer Genuss
© HO

Lecker und gesund: Avocadosalat mit Ziegenkäse, Granatapfelkernen und Walnüssen.

Zuckerfrei backen» – von süss bis herzhaft
Darum gehts

Schokoladen-Pancakes zum Zmorge sind viel zu süss? Nicht, wenn wir sie ohne Zucker zubereiten. Hält man sich an das Rezept von Hannah Frey, reichen für die Schokosauce Kokosöl, Mandelmus und Kakaopulver. Vor drei Jahren startete die Autorin Hannah Frey das «Projekt: Zuckerfrei». Auf ihrem Blog ruft sie regelmässig zum gemeinsamen Zuckerverzicht auf. In ihrem neusten Buch gibt sie nützliche Tipps, wie man ohne raffinierten Zucker und Weissmehl backen kann.

Für wen?
Von Klassikern wie Sachertorte bis zu Ausgefallenem wie Avocadokuchen mit Pistazien – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Man muss sich allerdings von seinen Gewohnheiten lösen und Neues ausprobieren

«Zuckerfrei backen»
Hannah Frey, Verlag GU,
ISBN 978-3-8338-6541-1
 

«Eat like a woman» – Rezepte für Frauen

Darum gehts
Migräne, Bauchkrämpfe und Stimmungsschwankungen – viele Frauen leiden unter Menstruationsbeschwerden. Die drei Autorinnen des Kochbuches «Eat like a woman» machten sich auf die Suche nach Lebensmitteln, die den Zyklus positiv beeinflussen, und kreierten so sinnliche Rezepte wie Nektarinen-Melonen-Smoothie mit Rosmarin, Kürbis-Mangold-Lasagne mit Salbei und Amaranthschnitten mit Schokolade, Fleur de Sel und Rosenblüten. Eine oder mehrere Komponenten regen jeweils die Hormone an, kräftigen oder entspannen. Zusätzlich gibt es Yogaübungen, Anleitungen für Me-Momente oder Akuthilfe aus dem Kräutergarten.

Für wen?
Für Frauen, die unter Menstruationsbeschwerden oder Zyklusunregelmässigkeiten leiden. Alle Rezepte sind vegetarisch.

Klappts in der Küche?
Eher viele Zutaten, dafür wird man mit neuen Geschmackserlebnissen belohnt.

«Eat like a woman»
Andrea Haselmayr, Denise Rosenberger,
Verena Haselmayr, Brandstätter Verlag,
ISBN 978-3-7106-0222-1

«How not to die» – das Kochbuch

Darum gehts
Eine vollwertige und pflanzenbasierte Kost. Das ist die Grundlage der Ernährungsstrategie von Dr. Michael Greger. In seinem Bestseller «How not to die» erklärt der Arzt, welche Nahrungsmittel das Leben verlängern und Krankheiten vorbeugen sollen. Jetzt erschien das Kochbuch mit über 100 Rezepten, die sich ganz nach dieser Strategie richten. Vom goldenen Quinoa-Taboulé über die Lasagne aus geröstetem Gemüse bis zu Mandel-Schokoladen-Trüffel findet man viele alltagstaugliche Gerichte.

Für wen?
Wer sich gesünder ernähren möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Die Rezepte sind ausgewogen und mit interessanten Infos ergänzt.

Klappts in der Küche?
Die Rezepte sind einfach und gut nachzukochen – ob man dank dieser Küche wirklich länger lebt, sei allerdings dahingestellt.

«Das How Not to Die Kochbuch»
Dr. Michael Greger, Verlag Unimedica,
ISBN 978-3-96257-002-6

Mediterrane Ernährung – gut fürs Herz

Darum gehts
Haben Sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Familie? Müssen Sie besonders auf Ihr Herz achten? Wir können viel für unser Herz tun, ihm Gutes tun, um das Organ gesund zu erhalten. Zum Beispiel mit einer ausgewogenen Ernährung, mit ausreichend Bewegung oder gezielter Stressminderung.

Für wen?
Menschen mit Übergewicht haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Rezepte in diesem Buch propagieren vor allem eine Ernährung, wie sie in den Regionen des Mittelmeers verbreitet ist. Die feinen Hühnchen-, Meeresfrüchte-, Fisch- und bunten Salat-Rezepte sind nicht Verzicht, sie sind purer Genuss.

Klappts in der Küche?
Wo bekommt man gefrorenen Sanddorn? Russische Lebensmittelgeschäfte gibts nicht an jeder Ecke. Die meisten Rezepte sind jedoch gut nachkochbar.

«Das Herz-Kochbuch»
Gun-Marie Nachtnebel und Annika Tidehorn,
Jan Thorbecke Verlag,
ISBN 978-3-7995-1242-8

Mango statt Maske, Papaya statt Peeling

Darum gehts
Schönheit und Attraktivität der Haut bis ins hohe Alter bewahren – welche Frau möchte das nicht? Hautexperten erklären, welche Lebensmittel Schutzstoffe enthalten, um Angriffe schädlicher Substanzen abzuwehren und so Entzündungen im Hautgewebe vorzubeugen und einzudämmen. Dazu gibt es individuelle Ernährungsempfehlungen, welche Nahrungsmittel und Mikronährstoffe unsere Haut mag.

Für wen?
Wussten Sie, dass Tomatenmark und Karotten einen wunderbaren Sonnenschutz bieten und dass Trauben, Himbeeren und Erdnüsse Entzündungshemmer sind?

Klappts in der Küche?
Anleitungen zum Kochen gibts nur wenige in diesem Buch, etwa die Tomatensuppe als Sonnenschutz-Rezept. Dafür viel Wissenswertes zur Ernährung bei schon vorhandenen Hautkrankheiten oder über Nahrungsmittel mit Kosmetikwirkung.

«Skin Food»
Prof. Dr. Michaela Axt und Prof. Dr. Peter Axt,
F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung,
ISBN 978-3-7766-2806-7

 

Auch interessant