Luca Ruch «Der Mister Schweiz ist durchaus gefragt»

Seit zwei Monaten ist Luca Ruch, 22, nun Mister Schweiz – und es läuft richtig gut für den Thurgauer.
Luca Ruch: «Mein Erfolg überrascht mich selbst ein wenig.»
© Thomas Buchwalder Luca Ruch: «Mein Erfolg überrascht mich selbst ein wenig.»

Schweizer Illustrierte: Vergangene Woche wurden Sie 22 Jahre alt. Wie feierten Sie Ihren Geburtstag, Herr Ruch?
Luca RuchIch führte meine Freundin Daniela zum Mittagessen aus, da ich noch einen Gutschein eines Restaurants hatte. Am Abend war ich bei einem «Meet and Greet» für Partner und Sponsoren der Mister-Organisation in der Villa Bellavista unseres Chefs Jürg Marquard. Alle Gäste sangen «Happy Birthday» für mich, ich bekam eine feine Erdbeertorte. Das hat mich sehr gerührt.

Und was gabs für Geburtstagsgeschenke?
Von Daniela bekam ich einen Tennis- und einen Tischtennis-Schläger. Ich möchte mir bald einen Pingpong-Tisch kaufen. Von Mami wünsche ich mir jedes Jahr ein feines Znacht. Und das Geschenk meines Vaters steht noch aus – es sei aber unterwegs.

Sie haben einen weiteren Grund zu feiern: In Ihren ersten zwei Monaten als Mister Schweiz verdienten Sie mehr als alle Ihre Vorgänger in dieser Zeit.
Das ist unglaublich! Ich habe einige lukrative Sponsoren-Aufträge, bin jedoch auch sonst gut gebucht. Dies im Thurgau, aber auch im Rest der Schweiz.

Warum sind Sie so gefragt?
Vielleicht weil ich natürlich, unkompliziert und flexibel bin. Ich unterhalte mich gern mit den Leuten und bin auch als Mister Schweiz sehr nahbar.

Was war Ihr Highlight in den letzten beiden Monaten?
Dass ich nach Dublin ans Europa-League-Finale durfte. Das war ein geniales Erlebnis.

Haben Sie auch schon die Kehrseite des Ruhms kennengelernt?
Ja. Die Schlagzeilen über die Mitgliedschaft meiner Freundin in einer Freikirche fand ich nicht so toll. Aber zum Glück legte sich die Aufregung schnell wieder.

Ihr Nachfolger wird nicht mehr vor den Kameras des Schweizer Fernsehens gekürt werden …
Darauf werde ich oft angesprochen, auch wenns mich nicht direkt betrifft. Ich kann diesen Entscheid nicht ganz nachvollziehen. Schliesslich zeigt mein Erfolg, dass der Mister Schweiz durchaus gefragt ist.

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