Fiat Freemont Ein Allianzprodukt

Fiat nutzt die Allianz mit Chrysler und verpackt den Dodge Journey neu: Der familientaugliche Siebensitzer kommt unter der Bezeichnung Freemont nach Europa.


Stattlich: Der Fiat Freemont kann zwar optisch seine US-Wurzeln nicht ganz verbergen. Er macht aber als praktischer Siebenplätzer eine gute Figur.
Stattlich: Der Fiat Freemont kann zwar optisch seine US-Wurzeln nicht ganz verbergen. Er macht aber als praktischer Siebenplätzer eine gute Figur.

Neben der finanziellen Integration von Chrysler in den Fiat-Konzern geht auch die industrielle voran. «Ein erster Beweis dafür ist der Fiat Freemont», erklärt der Schweizer Fiat-Chef Eric Laforge stolz. «Beim Freemont haben wir innovative Fiat-Lösungen, wie beispielsweise sparsame Dieselmotoren, in ein starkes Produkt der Chrysler-Tochter Dodge gepackt. So können wir neue Kunden ansprechen, die bisher noch nicht von Fiat erreicht wurden.» Der auf dem Dodge Journey basierende Siebensitzer kommt zum richtigen Zeitpunkt. Denn ohne den Kombi Croma, den optisch eigenwilligen Multipla und die Grossraumlimousine Ulysse figurierte bei Fiat kein familientaugliches Fahrzeug mehr im Angebot.

Auch wenn der Freemont mit seiner robusten Optik wenig Italianità bietet, kann er durchaus punkten. Etwa mit dem hübsch gestylten Cockpit, aber vor allem natürlich dank seinem variablen Interieur. Bis zu 32 verschiedene Sitz konfigurationen sind möglich. Überall gibt es Staufächer und auf der Rückbank gar integrierte Sitz-Erhöher für die Kinder. Selbst der Beifahrersitz lässt sich umklappen. Das schafft Raum für sperrige oder bis zu 2,60 Meter lange Ladegüter. Bei umgeklappten Sitzen wächst das Kofferraumvolumen bis auf fast 1500 Liter an. Für den Antrieb sorgen vorerst zwei Dieselmotoren mit 140 beziehungsweise 170 PS. Die sind zwar mit 6,4 l/100 km Verbrauch recht sparsam, aber nicht besonders sportlich. Trotz gründlicher Überarbeitung von Fahrwerk und Bremsen ist der Freemont aber sowieso eher fürs Gleiten als für die dynamische Kurvenhatz konzipiert. Wer es dennoch sportlicher mag, dem bietet Fiat ab November eine leistungsstarke 276-PS-Benzin-Variante. Und zum gleichen Zeitpunkt folgt dann auch die Version mit Allradantrieb.

 

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