BMW X3 Eine Nummer grösser

Auf die ständig wachsende Konkurrenz bei den kompakten SUV reagiert BMW mit der Neuauflage des X3. Und die wiederum setzt einen neuen Massstab im Segment.
Mehr Dynamik: Dank einem komplett neuen Fahrwerk fährt sich der neue X3 nicht nur sportlich, sondern auch komfortabel.
Mehr Dynamik: Dank einem komplett neuen Fahrwerk fährt sich der neue X3 nicht nur sportlich, sondern auch komfortabel.

Als BMW vor sieben Jahren den X3 lancierte, war der kleine Bruder des X5 ziemlich konkurrenzlos. Heute – nach über 610 000 verkauften Exemplaren – sieht die Situation anders aus. Die Konkurrenz hat reagiert, und mittlerweile führt praktisch jede Marke einen kompakten SUV im Angebot. Die Neuauflage des X3 sollte sich deshalb wieder deutlicher von den Rivalen abheben. «Wir haben uns deshalb bei der Entwicklung intensiv des Fahrwerks angenommen», verrät X3-Projektleiter Markus Braunsberger.

Das Resultat ist beeindruckend. In Sachen Fahrdynamik setzte schon die erste X3-Generation Massstäbe. Doch der Nachfolger ist kein Vergleich dazu. Die Fahrwerksabstimmung ist deutlich komfortabler und feinfühliger geworden. Wer es dennoch straffer mag, kann dank der dynamischen Dämpferkontrolle zwischen drei Fahrmodi (Normal bis Sport plus) wählen. Dazu lässt sich zusätzlich per Knopfdruck auch die Gasannahme und die neu entwickelte elektromechanische Servolenkung spontaner abstimmen. Dank diesen Massnahmen sowie der breiteren Spur und dem tieferen Schwerpunkt fährt sich kein anderer Mittelklasse-SUV so sportlich und direkt wie der neue X3. Neue Massstäbe setzt der rundum gewachsene X3 auch beim Innenraum.

Man verwechselt das luxuriös anmutende Cockpit fast mit jenem des neuen 5ers. Das Plus an Länge und Breite (der X3 ist mit 4,64 m Länge fast so gross wie der frühere X5) kommt in erster Linie den hinteren Passagieren zugute. Gewachsen ist auch der Laderaum. Die 550 Liter lassen sich durch Umlegen der Rücksitze auf bis zu 1600 Liter erweitern. Bekannt sind die Motoren: Aktuell zum Verkaufsstart gibts zwei Benziner und einen Diesel. Im Lauf des nächsten Jahres werden mindestens vier weitere Varianten folgen.

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