Seat Ibiza ST Emotionaler Lader

Kleine Kombis sind heute rar. Warum eigentlich? Kleinwagen mit zusätzlichem Laderaum sind doch eine feine Sache. Und praktisch. Das zeigt der neue Seat Ibiza ST.
Kombi: Der erschlossene Blick des Seat Ibiza bleibt auch dem ST nicht vorenthalten.
© Werk/ Susan Rocchetti Kombi: Der erschlossene Blick des Seat Ibiza bleibt auch dem ST nicht vorenthalten.

Die Autos sind am Schrumpfen. Downsizing heisst das Zauberwort, und es macht sich nicht nur bei Motoren und Hubraum bemerkbar, sondern auch bei der Fahrzeuggrösse selbst. Das gilt für SUVs und Limousinen, aber auch für Kombis. Diesen Trend hat Seat erkannt und seinem kleinsten Modell Ibiza einen Laderaum verpasst.

So ist der neue Ibiza ST – ST steht für Sports Tourer – mit 4,23 Metern ganze 18 Zentimeter länger als die Schrägheck-Variante. Dafür verbirgt sich hinter der hübschen Heckklappe ein knapp 140 Liter grösserer Kofferraum als beim

Bruder. Mit zwei Handgriffen lässt sich zudem die geteilte Rücksitzbank umklappen, und schon steht ein 1200 Liter grosser und fast flacher Laderaum zur Verfügung. Das macht den kompakten Ibiza ST zum idealen Begleiter für den Baumarkt oder für die Urlaubsfahrt.

Trotz der zusätzlichen Länge ist der Fondraum nicht gewachsen, allerdings erleichtern die vergrösserten hinteren Türen den Fondeinstieg. In Fahrt bringen den schicken Ibiza-Kombi fast die gleichen Motoren wie den Dreiund Fünftürer. Interessant ist der neue Drei-Zylinder-Benziner aus dem VW-Technikregal: Der 1,2-Liter leistet im Ibiza ST 60 PS. Das sorgt nicht unbedingt für viel «Auto Emoción», aber für gute Laune an der Tankstelle: Seat nennt einen Normwert von rund 5 Liter auf 100 Kilometer. Am anderen Ende der Leistungsskala steht ein 105 PS starker 1,6-Liter-Selbstzünder, der wesentlich temperamentvoller ans Werk geht. Zwar dauert es beim Anfahren einen kurzen Moment, bis er in Schwung kommt. Anschliessend beschleunigt er aber dank viel Drehmoment munter, und auch bergauf geht ihm nicht gleich die Luft aus. Für spanisches Temperament sorgen schliesslich das von Haus aus sportlich ausgelegte Fahrwerk und die direkte Lenkung.

 

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