«Verbrechen lohnt sich: Der Kriminalfilm» Gänsehaut garantiert

Für einmal steht im Museum für Gestaltung der KRIMINALFILM im Mittelpunkt: seine Entstehung, Machart und Ankündigung.
Der Film noir: Lana Turner und John Garfield in «The Postman Always Rings Twice», 1946.
Der Film noir: Lana Turner und John Garfield in «The Postman Always Rings Twice», 1946.

Am Eingang zur Ausstellung hängt ein kunterbunter «Plakatvorhang»: «Der Malteser Falke» mit Humphrey Bogart wirbt in mehreren Sprachen für den Thriller von John Huston, «Wachtmeister Studer» schaut ernst auf den Besucher herab, die ballernden Jungs aus «Gomorra» lassen nichts Gutes erahnen. Der Lockvogel Filmplakat – das Kino vor dem Kino – ist nach wie vor die beste Visitenkarte eines jeden Filmes. Die Fangemeinde des Kriminalfilms ist gross. Die einen mögen Gerichtsfilme, andere blutrünstige Mafiageschichten oder den Film noir. In der Ausstellung wird den wichtigsten Subgenres des Krimis Rechnung getragen und jedem eine eigene Koje eingerichtet mit Projektionsfläche, mehreren Kopfhörern und einer Sitzbank. Zu sehen sind jeweils fünf bis sechs kurze Ausschnitte von Filmen, die für das Genre bezeichnend sind: So steht etwa «Bonny and Clyde» für den Gangsterfilm, «The Ladykillers» für die Kriminalkomödie, «The Postman Always Rings Twice» für den Film noir, «Un Prophète» für den Gefängnisfilm, «Bugsy Malone» für den Kinderkrimi. Filmstills an den Wänden runden die spannend- amüsante Ausstellung «Verbrechen lohnt sich: Der Kriminalfilm» ab.

Begleitprogramm:
Hörspiel-Lesungen («Philip Maloney», 23. 1.), Workshops für Kinder (Tel. 043 446 67 10, marilena.cipriani@zhdk.ch) oder der Krimifilm des Monats im Filmpodium der Stadt Zürich (Januar: «Anatomy of a Murder», 1959).

 

 

Auch interessant