Krebs Auch wir müssen etwas beitragen

Krebs – eine Diagnose, die das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen erschüttert. Rund 36 000 Schweizer erhalten die traurige Botschaft jedes Jahr von ihren Ärzten. 19 000 Männer, 16 000 Frauen.
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© RDB/Keystone/Science Photo Library Krebszelle

Die tristen Ranglisten bei den Frauen: 1. Brustkrebs. 2. Darmkrebs. 3. Lungenkrebs. 4. Hautkrebs.Bei den Männern: 1. Prostatakrebs. 2. Lungenkrebs. 3. Darmkrebs. 4. Hautkrebs. Jedes Jahr sterben in der Schweiz rund 16 000 Menschen an Krebs – 9000 Männer, 7000 Frauen.

Die Botschaft der Statistiker: Die Morbidität steigt, die Mortalität sinkt. Auf gut Deutsch heisst das: Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer erkranken an Krebs. Die gute Nachricht: Immer mehr Patienten bleiben länger am Leben. Von 180 000 Patienten sind nach fünf Jahren gegen 110 000 immer noch unter uns – Tendenz steigend. Das heisst im Klartext: Unsere Ärzte, unsere Universitäten und unsere Pharma-Unternehmen leisten Grossartiges. In der fünfteiligen grossen Krebs-Serie zeigt die Schweizer Illustrierte die neusten Erkenntnisse, die erfolgreichsten Therapien und die wirksamsten Medikamente zur Bekämpfung dieser Erkrankungen auf.

Doch nicht nur Medizin und Pharma sind gefordert, auch wir können, ja müssen unseren Beitrag leisten. Mit Prävention! Zu unserem Körper Sorge tragen, sich gesund ernähren, sich genügend bewegen, regelmässig für Entspannung sorgen.

Mit Kontrolle und Eigenverantwortung! Jeder dritte Krebspatient hat ein Prostatakarzinom. Und dennoch lassen immer noch zu wenige Männer ab dem 50. Altersjahr ihren PSA-Wert einfach und schmerzlos per Bluttest bestimmen. Fahrlässig, sterben doch pro Jahr rund 1300 Patienten an dieser rasant zunehmenden Krebsart.

Brustkrebs trifft statistisch gesehen mehr als jede dritte Frau, über 5000 pro Jahr, rund 1400 sterben jährlich.Mammografie oder Ultraschall? Vielleicht später einmal! Solches Denken darf nicht sein! Dafür wollen wir mit unserer Krebs-Serie kämpfen. Für Sie, für Ihre Gesundheit, für Ihr Leben.

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