Stationäre Therapie Die edelste Art und Weise der Genesung

Diese Woche öffnet die Clinic Bad Ragaz ihre Türen. Die luxuriöse Rehabilitationsklinik des Grand Resort Bad Ragaz bietet den Patienten eine einmalige Umgebung an, um sich zu erholen.
Fast wie im Hotel
© Vision Studio

Palisanderholz-Abdeckungen, eine Whirlwanne und Sauna – fast könnte man sich in den Ferien wähnen. Wären da nicht die kleinen Hinweise im Hotelzimmer. Das Bett lässt sich beliebig nach unten oder oben fahren, das Nachttischchen steht auf Rollen, und im Bad ist das Waschbecken etwas tiefer gelegt, sodass man sich auch im Sitzen bequem im Spiegel betrachten kann. In der neu eröffneten Clinic Bad Ragaz SG ist alles auf die Bedürfnisse von Reha-Patienten mit besonders hohen Ansprüchen abgestimmt.

Die Zimmer sind mit den notwendigen Notruf- und Überwachungssystemen ausgestattet, die Betten wurden eigens für die neue Klinik entworfen. Sie vereinen die Funktionen eines Spitalbetts mit dem Komfort eines Hotelbetts: Der Härtegrad der Matratze kann von jedem Gast individuell angepasst werden. Ein Zimmer kann sogar als Schlaflabor genutzt werden. Der Gang in einen sterilen Spital bleibt einem so erspart. Die diplomierten Fachkräfte sorgen für eine Rundumpflege – während 24 Stunden. «Wir bieten die einzigartige Kombination aus stationärer Rehabilitation, höchster Qualität und exklusivem Betreuungsangebot auf 5-Sterne-Niveau», sagt Direktorin Daniela Krienbühl. Das Besondere: Die neue Klinik kann von dem bereits bestehenden medizinischen Angebot des Grand Resort Bad Ragaz profitieren.

Seit fast 60 Jahren können sich Patienten im Medizinischen Zentrum Bad Ragaz behandeln lassen – ambulant. Über 70 Ärzte und Therapeuten bieten in verschiedensten Fachbereichen ihre Dienste an. Von Diagnostik über Rheumatologie bis zur plastischen Chirurgie. «Von diesem Wissen profitieren wir», sagt Dr. Beat Villiger, ärztlicher Leiter der Clinic Bad Ragaz. Er ist überzeugt, dass der Bedarf nach Rehabilitationsmöglichkeiten in den nächsten Jahren steigen wird.

Das neue stationäre Konzept sieht abhängig von der medizinischen Indikation drei bis fünf Therapieeinheiten pro Tag vor. In der Physiotherapie lernen Patienten mit einem neuen Hüft- oder Kniegelenk wieder richtig gehen. Für eine erfolgreiche Wiedereingliederung in den Alltag sollte man sich zum Beispiel auch nach einem Unfall oder einer komplizierten Operationen Zeit für die Genesung nehmen. «Die Wassertherapie ist dafür ideal», sagt Dr. Beat Villiger. «Hier lernen die Patienten, ihren Körper wieder gezielt einzusetzen.»

Patienten, die einfach nur entspannen möchten, können das am besten im exklusiven Wellnessbereich oder in der hauseigenen Therme. Der Spa-Bereich und das öffentliche Bad werden von Europas wasserreichster Thermalquelle gespiesen. Schon seit dem 16. Jahrhundert weiss man um die Heil bringende Wirkung des 36,5 Grad warmen und mineralarmen Wassers. Damals wurden die Kurgäste noch an Seilen in die Taminaschlucht hinuntergelassen. Die heutigen Patienten haben es komfortabler – für sie gibt es einen direkten Zugang zum Thermalbad.

Das kulinarische Angebot ergänzt das Therapiekonzept. Die Patienten wählen aus dem A-la-carte-Angebot und speisen auf Wunsch im Zimmer oder in einem der fünf Restaurants des Grand Resort. Wer Schonkost oder eine spezielle Diät braucht, wird von einer Ernährungsberaterin betreut. Zum Verdauungsspaziergang gehts in die grosszügige Parkanlage – fast wie in den Ferien.

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