Check-up Hitze: Die besten Tipps

Steigen die Temperaturen gegen 30 Grad, fällt es vielen schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren. Diese Tricks helfen, damit man die heisse Sommerzeit richtig geniessen kann. 
Check-up Hitze: Die besten Tipps
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Die erste Regel bei warmem Wetter kennt jedes Kind: trinken, trinken, trinken. Am einfachsten ist es, wenn man auf sein individuelles Durstgefühl hört – Wasser oder ungezuckerter Tee sind ideal. Am besten erfrischen übrigens Getränke, die knapp kühler sind als die Zimmertemperatur. Denn: Je kälter der Drink, desto stärker gerät der Körper ins Schwitzen.

Vorsicht: Weil Betagte und pflegebedürftige Personen oft keinen Durst verspüren, brauchen sie während Hitzeperioden Hilfe und Beobachtung von Angehörigen und Nachbarn. So gilt: im Haus bleiben und sich wenig körperlich betätigen. Die Hitze aus der Wohnung aussperren (tagsüber Fenster und Fensterläden oder Vorhänge schliessen), nachts lüften und den Körper mit kühlen Duschen oder einem Fussbad frisch halten. Mindestens eineinhalb Liter trinken und dazu leicht essen (Gurken, Melonen und Ananas enthalten zum Beispiel viel Wasser. Eine Bouillon liefert wertvolles Salz, das den Elektrolythaushalt des Körpers wieder ausgleicht).

Wer an heissen Tagen unter geschwollenen Beinen leidet, sollte als Erstes versuchen, sie hochzulagern. Genügt das nicht, kann die Blutzirkulation mit kalten Beinwickeln oder Pumpgymnastik (zum Beispiel sich wiederholt auf die Zehenspitzen stellen) zusätzlich angeregt werden. Wer seinen Füssen einen besonderen Frischekick gönnen möchte, gibt ins Fussbad ein paar Tropfen Teebaumöl. Das ätherische Öl sorgt für einen lang anhaltenden Cool-Effekt.

Einfach, aber effektiv: die richtige Kleidung. Luftig und locker sollte sie sein. Leinen und Baumwolle sind durchlässig und bringen so eine kleine Abkühlung. Wer möchte, kann stattdessen auch Funktionswäsche tragen. Das Material transportiert Feuchtigkeit und Wärme nach aussen. Ganz wichtig: einen Hut aufsetzen! Das schützt vor einem Sonnenbrand und einem Sonnenstich. Vor allem bei Kindern sollte man an eine gute Kopfbedeckung denken.

Auch Medikamente leiden unter der Hitze. Man bewahrt sie am besten an einem kühlen Ort bis maximal 25 Grad auf. Besonders empfindlich reagieren Injektionsflüssigkeiten wie beispielsweise Insulin (für Diabetiker) oder gewisse Medikamente für Rheumatiker. Am besten lässt man sich in der Apotheke beraten.

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