Solidaritäts-Kampagne Gegen Aids - für Betroffene

Prominente Schweizer wie Lara Gut, Xenia Tchoumitcheva, Stress oder Johan Djourou erklären, wieso sie sich für die Aidsprävention einsetzen.

«Noch immer wissen viele, vor allem in meinem Alter, zu wenig über Aids», sagt die 18-jährige Lara Gut. Die Tessiner Skirennfahrerin posiert wie auch Rapper Stress, 31, Nati-Kicker Johan Djourou, 22, und Model Xenia Tchoumitcheva, 22, auf den neuen Anti-Aids-Plakaten. Mit dieser Kampagne wirbt die Aids-Hilfe Schweiz für Solidarität mit HIV-infizierten und aidskranken Menschen.

«Täglich stecken sich drei Menschen in der Schweiz mit dem HI-Virus an», sagt Stress, «das ist zwar keine grosse Zahl, aber ich wäre nicht gern einer dieser drei.» Und Xenia doppelt nach: «Die Menschen dürfen nicht einfach den Fehler machen und denken: Aids, das passiert doch nur den anderen.»

Johan Djourou, der ursprünglich von der Elfenbeinküste stammt, weiss um die verheerende Wirkung, die die Seuche auf dem afrikanischen Kontinent anrichtet: «Aber nicht nur dort – auch hier muss man Sensibilisierung schaffen.» Genau das hat die Kampagne, die kommende Woche startet, zum Ziel. Die Plakate werden darum schweizweit an über 800 Stellen zu sehen sein.

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