Check-up: Abnehmen Leichter in den Sommer ohne Diätqual!

Radikaldiäten bedeuten meist Frust. Statt Kilos zu verlieren, wiegt man danach noch mehr als vorher. Die neue Broschüre «555 Tipps» macht das Abnehmen fast zum Kinderspiel.
Endlich schlank: Wer abnehmen will, sollte sich nicht selbst durch Verzicht und Verbote strafen. Meist reichen schon wenige Umstellungen.
Endlich schlank: Wer abnehmen will, sollte sich nicht selbst durch Verzicht und Verbote strafen. Meist reichen schon wenige Umstellungen.

Wollen wir Gewicht reduzieren, machen wir meist schon am Anfang den ersten grossen Fehler: Wir plagen uns selber. Durch Verzicht und Verbote. Abnehmen bedeutet dann sich zusammenreissen, weniger essen, sich überall einschränken und auf die Zähne beissen. Alles grundfalsch. Indem wir uns selbst bestrafen, können wir unser Gewicht nicht dauerhaft reduzieren. Ein anfänglicher Effekt erweist sich spätestens dann als Bumerang, wenn wir uns wieder so ernähren wie vorher.

Mit den 555 Tipps des bekannten Ernährungswissenschafters und Präventivmediziners PD Dr. David Fäh ist mit der Plagerei und radikalen Diäten endgültig Schluss. Sehr oft sind nur wenige kleine Verhaltensfehler schuld, dass jemand zunimmt. «Jeder sollte dem kleinen alltäglichen Kalorienüberschuss auf die Schliche kommen», sagt Dr. Fäh. «Stellen Sie sich die kleinen Fragen, die Grosses bewirken können. Nasche ich beim Kochen? Lasse ich mich beim Einkaufen verführen? Trinke ich häufig Fruchtsäfte? Wo verstecken sich die Bewegungsräuber in meinem Alltag?»

Natürlich ist es nicht nötig, jeden einzelnen dieser 555 Tipps umzusetzen. Dr. Fäh: «Die grosse Auswahl an Tipps bietet den Abnehmwilligen die Chance, alle möglichen Dinge auszuprobieren, um sich für diejenigen zu entscheiden, die zu dieser Person passen.»

Die 555 Tipps auf über 300 Seiten sind eine bisher einmalige Fundgrube von Tipps und Tricks für den Alltag. Sie decken alle bedeutsamen Lebensbereiche ab. Drei Bereiche drehen sich ums Essen: um die Zubereitung und den Genuss von Lebensmitteln und um die Nährstoffe. Weitere Schwerpunkte sind dem Verhalten und der Bewegung gewidmet.

«Wichtig ist, dass das linienfreundliche Verhalten in Fleisch und Blut übergeht. Es muss zum täglichen Ritual werden. Die neuen Gewohnheiten dürfen nicht mehr als Fremdkörper empfunden werden.»

 


Für jede Situation den passenden Tipp!

Einkaufen:

  • Schreiben Sie eine Einkaufsliste: Was nicht auf der Liste steht, kommt nicht in den Einkaufswagen. Das hilft, den vielen kalorienreichen Verführungen im Laden zu widerstehen.
  • Nehmen Sie einen Korb statt den Wagen: Dadurch überlegen Sie sich genauer, was Sie wirklich brauchen.

Mahlzeiten:

  • Ein Magenfüller vor dem Apéro Das nimmt dem Heisshunger den Wind aus den Segeln. Gut dafür eignet sich ein Vollkornbrötchen, Pumpernickel mit oder ohne Frucht oder ein Birchermüesli.
  • Esstempobremse: Schalten Sie vor dem Nachschöpfen eine kurze Pause ein. Manchmal vergeht der Hunger in der Zwischenzeit von alleine.
  • Beim Dessert geht es mehr um Lust als um Hunger. Warum im Restaurant nicht ein Dessert zu zweit geniessen? Das ist nicht nur gut für die Linie, sondern sorgt auch für Romantik.

Lebensmittel:

  • Vorsicht bei der Deklaration! Wenn auf der Zutatenliste eines Lebensmittels Glukosesirup, Kristall-, Trauben- oder Fruchtzucker, Fett, Öl oder Butter auf den ersten drei Rängen stehen, lohnt es sich, den Kauf zu überdenken.
  • Bei Geflügel enthält das Fleisch aus dem Brustmuskel am wenigsten Fett. Flügel und Schenkel hingegen enthalten reichlich Fett.
  • Wild gefangener Fisch enthält meist weniger Fett als die Zuchtvariante. Wildlachs zum Beispiel enthält vier Prozent, gezüchteter Lachs zehn Prozent Fett.
  • Meiden Sie Süssgetränke. Wenn es doch sein muss: Fruchtsäfte lassen sich mit reichlich Wasser verdünnen und kalorienmässig entschärfen.

Nährstoffe: 

  • Zucker schmeckt und ist billig für den Hersteller. Deshalb steckt in vielem mehr drin als angenommen. Zum Beispiel enthält ein Becher Joghurt sieben Würfelzucker oder gar mehr.
  • Alkohol bremst den Fettabbau in unserem Körper. Alkohol wird deshalb vor allem dann zum Dickmacher, wenn er zu einer üppigen Speise genossen wird.

Zubereiten: 

  • Rassige Gewürze kurbeln den Kreislauf an Sie erhöhen den Herzschlag, fördern die Durchblutung und aktivieren die Schweissdrüsen. Dadurch steigern Gewürze den Kalorienverbrauch bei jeder Mahlzeit.
  • Pasta al dente freut die Figur. Denn bissfeste Spaghetti kauen heisst mehr Kalorien verbrauchen.
  • Als Brotaufstriche eignen sich Senf oder Meerrettich, Tomatenmark, Chili- oder fettarme Thunfischpaste.

Bewegung:

  • Weniger vor dem Fernseher sitzen schafft eine wichtige Grundlage für ein gelungenes Abnehmkonzept. Denn jede andere Aktivität sorgt für eine bessere Kalorienbilanz.

Training:

  • Sport vor dem Frühstück verbrennt extra viel Fett. Denn in der Nacht leeren sich

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CHECK: 
Das sollten Sie wissen! So nehmen Sie ab:

  • Abnehmen geschieht auch im Kopf: Setzen Sie sich realistische Ziele. Zwei Kilo pro Monat sind ideal.
  • Kommen Sie Ihrem kleinen alltäglichen Kalorienüberschuss auf die Schliche.
  • Je besser eine Veränderung zum eigenen Lebensstil passt, desto eher findet sie dauerhaft in Ihrem Alltag statt.
  • Probieren Sie aus, welcher Sport Ihnen Spass macht.
  • Nie vergessen: Beim Abnehmen darf die Lebensqualität nicht auf der Strecke bleiben.

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Schweizer Illustrierte, 555 Tipps, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich.

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