Personal Training Mit Unterstützung von Profis zum Superbody

Sie leiten an, korrigieren und motivieren – Personal Trainer erstellen für ihre Kunden ein individuelles Fitnessprogramm. Immer mehr Personen leisten sich die teuren Privatstunden. Wir zeigen, wie das Training funktioniert.

Wer einen Termin mit dem Personal Trainer hat, weiss: Kneifen gilt nicht. Die meisten leisten sich gerade deshalb einen persönlichen Fitness-Coach. So wie Mike Niklaus. Der 75-Jährige trainiert nicht gerne allein: «Mit einem Trainer probiere ich immer wieder neue Übungen aus. Erst durch dieses individuelle Sportprogramm habe ich richtig Spass an Bewegung bekommen.» Immer am Dienstag trifft er sich mit seinem Personal Trainer. Am Montag geht es für eine halbe Stunde aufs Velo und am Donnerstag in den Kraftraum. «Ich hatte auch schon eine Kundin, die ein absoluter Sportmuffel war», erzählt Personal Trainerin Conny Stehli. «Das schönste Kompliment war, als sie nach einer Zeit, in der sie bei mir trainierte, plötzlich Freude an der Bewegung bekam und sogar aufhörte zu rauchen.»

Personal Training ist im Trend. Das zeigt die Nachfrage in den Fitnessstudios und der Anstieg der Mitgliederzahlen im Schweizer Personal Trainer Verband. «Vor ein paar Jahren waren wir noch 30 bis 40 Trainer. Jetzt sind es über 100», sagt Dave Baucamp, Verbandspräsident und Mitinhaber von Bootcamper.ch. Dass sich nur Gutverdienende einen persönlichen Fitness-Coach leisten können, sei ein Klischee, sagt er. «Wer ein kleines Budget hat, trainiert nach einem festen Plan und wird einmal im Monat kontrolliert.» Die Preise für eine Stunde schwanken zwischen 80 und 200 Franken. Seine Kundin Ariadna Schweri, 42, findet, dass ihr Geld gut angelegt ist. «Dave geht auf meine Trainingsziele ein und fordert mich. Ich brauche diese Motivation.»

Schweizer Personal Trainer Verband:
www.sptv.ch 
Bootcamper: 
www.bootcamper.ch

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