Stefan Tobler Schmerzfrei dank Implantat!

Seit dem 29. Oktober 2008 feiert Stefan Tobler zweimal Geburtstag im Jahr. An diesem Datum erhielt der Mister-Schweiz-Kandidat ein künstliches Hüftgelenk. «Als ich nach der Operation das erste Mal joggen ging, war das ein unglaubliches Gefühl. Ich verspürte danach keine Schmerzen mehr.» Mit diesen musste sich der 28-Jährige schon sein ganzes Leben lang arrangieren.
Mister-Schweiz-Kandidat Stefan Tobler, 28, freut sich, dass er dank dem künstlichen Hüftgelenk ganz ohne Schmerzen Sport treiben kann.
© Dick Vredenbregt Mister-Schweiz-Kandidat Stefan Tobler, 28, freut sich, dass er dank dem künstlichen Hüftgelenk ganz ohne Schmerzen Sport treiben kann.

Bei Stefan Tobler führte eine Entwicklungsstörung im Alter von sechs Jahren zu einer Fehlformation des Hüftgelenks. Folge: Arthrose, es kam zu einer Abnutzung eines Teils des Hüftknochens, und das linke Bein verkürzte sich. «Ich hätte mich schon früher operieren lassen können. Aber ich wartete den richtigen Zeitpunkt ab. Schliesslich braucht man mindestens einen Monat, um sich danach zu erholen», sagt der angehende Marketing-Fachmann.

Sein Arzt, Dr. Matthias Speck, erklärt, dass jeder Patient den Termin der Operation selber festlegt. «Meistens geben die Schmerzen den Ausschlag für den Eingriff.» Für das Einsetzen des künstlichen Hüftgelenks gibt es zwei Methoden: mit oder ohne Zement. «Stefan Tobler ist ein perfekter Kandidat für eine zementfreie Prothese», erklärt der Orthopäde. Dabei schraubt der Arzt die Hüftpfanne aus Titan in den Knochen und verklemmt den Schaft in den Oberschenkelknochen. «Bei jungen Leuten sind die Knochen dazu ideal. Deshalb wartet man heute auch nicht mehr bis ins hohe Alter mit der Operation.»

Hält die zementfreie Prothese länger? «Ja, die Lebensdauer des Implantats beträgt etwa 20 bis 25 Jahre. Aber vor allem ist die Prothese leichter zu ersetzen. Deshalb verwenden wir sie meistens bei jungen Patienten.»

An den Zeitpunkt, wann eine neue Prothese fällig wird, denkt der in Zürich wohnhafte Stefan Tobler noch nicht. Er hat im Moment andere Sorgen: zum Beispiel, ob er sich die 20-minütige Tanzchoreografie für die Mister-Schweiz-Wahlnacht am 8. Mai in Genf merken kann.

www.implantate-schweiz.ch

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