«Gravity» Verloren in der Unendlichkeit

Es ist der erste Weltraumeinsatz von Wissenschaftlerin Dr. Ryan Stone. Sechs Monate hat sie für ihre Mission trainiert. Mit dem erfahrenen Astronauten Matt Kowalsky soll sie Reparaturen an einem Teleskop ausführen. Doch was als harmlose Routine begonnen hat, gerät ausser Kontrolle.
Gravity Kinofilm

Ausser Kontrolle: Ryan (Sandra Bullock) und Matt ( George Clooney) kämpfen ums Überleben.

Houston warnt vor Weltraumschrott, der sich in rasender Geschwindigkeit nähert. Wie durch ein Wunder kommen die zwei davon. Doch der Shuttle ist zerstört – Ryan und Matt werden ins All geschleudert. Ohne Kontakt zur Erde und nur mit einem Band verbunden gilt ihre letzte Hoffnung den Rettungskapseln der internationalen Raumstation. Auch wenn diese in greifbarer Nähe ist – die Schwerelosigkeit macht es schier unmöglich, ohne Antrieb dorthin zu gelangen.

Die Stars: Sandra Bullock (mit Kurzhaarfrisur!) macht ihre Sache gut. George Clooney spielt George Clooney – er steht über allem. Sogar im All.

Vorsicht: Nichts für klaustrophobisch Veranlagte. Entweder verliert sich der Zuschauer in der Unendlichkeit des Raumes, oder er ist mit eingezwängt in einer winzigen Raumkapsel. Ach, und schwindelfrei sollte man auch sein!

Das Fazit: So hat man den Weltraum noch nie gesehen – ein 3-D-Kammerspiel in der unendlichen Weite des Alls. Grossartiges visuelles Spektakel inklusive nervenzehrender Dauerspannung. Und auch wenn die Heldin am Ende wieder Erde unter den Füssen hat – ist sie deshalb gerettet?

Bewertung: * * * *
Länge: 92 Min.
Regie: Alfonso Cuaron
Im Kino.

 

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